Zeichen der Endzeit
Viele Menschen in der heutigen Zeit spüren, dass etwas nicht mehr stimmt. Sie haben ein ungutes Gefühl dabei, wenn sie daran denken, was die
Zukunft wohl bringen mag. Erst zur Jahrtausendwende wurden wieder viele Stimmen laut, dass dies das Ende unserer
Zivilisation sei. Auch die Bibel nennt uns ein Ereignis, bei dem der Menschheit ein Ende gesetzt wird. Es handelt sich
dabei um die Wiederkunft Jesu. Für die meisten Menschen wird dies der schrecklichste Tag
in ihrem Leben sein. Für diejenigen aber, die in ihrem Leben das einmalige Angebot Gottes zur Errettung der Menschen
angenommen und an den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz geglaubt haben und ihm nachgefolgt sind, für die wird es der
schönste Tag in ihrem Leben sein. Sie werden dann bei der Wiederkunft Jesu endgültig erlöst und dürfen gemeinsam mit Jesus auf
der neuen Erde für alle Ewigkeit leben. Wir wollen nun anhand der Bibel betrachten, welche Zeichen die baldige
Wiederkunft Jesu ankündigen.
| Matthäus 16,3 |
Und des Morgens sprecht ihr: Es wird
heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels könnt ihr urteilen;
könnt ihr dann nicht auch über die Zeichen der Zeit urteilen? |
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Viele Prophezeiungen deuteten im Alten
Testament auf die Geburt Jesu hin und viele Zeichen bekundeten, dass Jesus der erwartete Messias war. Was die
Wiederkunft Jesus anbelangt, so gibt uns die Bibel keinen genauen Zeitpunkt. Sie gibt uns aber dafür viele
Zeichen, anhand derer wir erkennen können, ob die Wiederkunft Jesu nahe vor der Tür steht. Wenn wir diese Zeichen
beachten, so werden wir im Gegensatz zum Volk Israel damals erkennen, in welcher Zeit wir leben.
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| Matthäus 24,3-5 |
Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm
und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen?
Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das
Ende der Welt? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, daß
euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem
Namen und sagen: ich bin der Christus, und sie werden viele verführen. |
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Die damaligen Jünger wollten die Zeichen für das zweite Kommen
Jesu wissen, damit sie sich darauf vorbereiten konnten, denn es ist
ein freudiges Ereignis, auf das wir alle blicken dürfen. Doch Jesus warnt uns davor, dass wir uns nicht
verführen lassen dürfen (vgl. Die Täuschung).
Haben wir nicht schon Menschen, die sich
als Jesus, als Messias oder als Erlöser ausgeben? Gibt es nicht
schon viele Sekten, Religionen oder Gruppierungen, die einzelnen Menschen nachlaufen? Besteht die Gefahr,
dass wir Menschen mehr glauben als der Bibel und damit Gott?
Jesus warnt uns in Matthäus 24 insgesamt vier mal vor Verführung. Kurz vor der Wiederkunft muss
es also ein totales religiöses Durcheinander und eine Vermischung von Religionen geben, so dass die
Wahrheit nur noch schwer zu finden ist. Die Bibel ist unsere einzige Chance, die Wahrheit zu erkennen.
Wer die Bibel als Fundament der Wahrheit ablehnt, wird sich im Mischmasch der Religionen verlieren und
dadurch verführt werden.
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| Matthäus 24,6.7 |
Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt
nicht. Denn das muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende
da; Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich
gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier
und dort. |
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Kriege gab es schon immer. Aber im letzten Jahrhundert hatten wir zwei Weltkriege,
den Koreakrieg, den Vietnamkrieg, den Krieg zwischen Iran und Irak,
Arabern und Israelis, Kriege in Bosnien, im Kosovo, im früheren
Jugoslawien, Afghanistan, Tschetschenien, Nordirland, überall in
Afrika, von Ruanda und Somalia bis zum Sudan und zum Kongo. Im 20. Jahrhundert
sind ca. 180 Millionen Menschen durch Kriege getötet worden. Das
sind mehr Tote als in allen anderen Jahrhunderten zusammen.
Viele Menschen haben Angst vor einer weltweiten atomaren Vernichtung
der Menschheit. Doch hier hat die Bibel eine erfreuliche Nachricht:
... seht zu und erschreckt nicht. Denn das muß so geschehen;
aber es ist noch nicht das Ende da.
In diesem Satz steckt die tröstliche Tatsache, dass die Menschen sich durch einen Krieg
nicht selbst vernichten werden. Wenn die Krisenherde weltweit zunehmen, dann brauchen wird uns
nicht zu erschrecken. Das Ende der Welt sind diese Kriege nicht.
Wie sieht es mit Hungersnöten und Erdbeben aus?
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Jeder 7. Mensch auf dieser Erde hungert (fast 1.000.000.000 Menschen) |
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Die weltweite Zunahme der Naturkatastrophen bezweifeln heute nur noch
sehr wenige Menschen. Die USA baten z.B. im Jahr 2000 zum ersten Mal um internationale
Unterstützung bei der Bekämpfung der Brände im eigenen Land. |

Bild 1: Schadenssumme großer Naturkatastrophen 1950 - 2008
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| Matthäus 24,12 |
Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in
vielen erkalten. |
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Haben wir das Gefühl, das Ungerechtigkeit auf dieser Welt herrscht?
Durch Spendenaffären innerhalb der Politik wird uns klar gemacht,
dass nicht einmal diejenigen die Gesetze halten, die sie machen.
Warum sollte dann ein "normaler" Bürger die Gesetze halten?
Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, Betrügereien: viele Menschen
denken nur noch an ihren eigenen Vorteil. Doch die Ungerechtigkeit wird
noch weiter zunehmen und die Menschen werden sich nur noch um ihre eigenen
Bedürfnisse kümmern und ihr persönliches Umfeld dabei vergessen.
Selbst unter Christen wird die Liebe erkalten. Die Aufgabe eines Christen sollte sein, Menschen zu Jesus
zu führen. Doch Sorglosigkeit macht sich breit. Für viele scheint es egal zu sein, dass Menschen verloren gehen
werden, nur weil sie nichts vom rettenden Plan Jesu gehört haben und sich so nicht richtig entscheiden konnten.
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| 2.Tim 3,1-4 |
Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten
kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig
sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam,
undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos,
wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben
die Wollust mehr als Gott; |
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Treffender hätte man unsere derzeitige Gesellschaft nicht beschreiben können.
- Die Menschen werden viel von sich halten:
Durch die Luft- und Raumfahrt, durch die Genforschung oder allgemein
den hohen technischen Stand ist die Menschheit stolz auf das, was sie
zu leisten im Stande vermag.
- Die Menschen werden geldgierig sein:
Durch die Börse, die Werbung und unser ganzes Umfeld wird uns Menschen suggeriert, dass Geld und Konsum
das Allerwichtigste auf dieser Welt sei.
- Die Menschen werden zuchtlos, wild und gottlos sein:
Gerade durchs Fernsehen wird uns gezeigt, welche Praktiken im Sexualleben anscheinend "normal" sind.
Selbst die Ehe zwischen Mann und Frau scheint nur noch eine Fassade
alter Traditionen zu sein. Nur noch sehr wenige Menschen denken bei der Ehe daran, dass sie einst von
Gott im Paradies gestiftet wurde, um das Zusammenleben zwischen Mann und Frau zu gewährleisten.
Ebenfalls durchs Fernsehen
verursacht, werden wir zu einem Volk von Gottlosen und Spiritisten. Jeden Tag laufen
unzählige Mystery-Sendungen, die uns Glauben machen wollen, dass es zwar Übernatürliches,
Unheimliches, Dämonen und Geister gibt, aber den Gott der Bibel,
den soll man am Besten vergessen (vgl. Die große Täuschung).
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| Lukas 21,26 |
... und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die
Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. |
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Dieser Text besagt nichts anderes, als dass die Menschen Angst vor der Zukunft haben werden. Angst in
Erwartung der Dinge, die kommen werden. Die Menschen spüren heute schon, dass etwas nicht mehr stimmt, doch sie
wissen nicht, was bald über die Erde hereinbrechen wird, weil sie die biblischen Prophezeiungen nicht
kennen.
Allein die zunehmenden Naturkatastrophen werfen bei vielen schon die Frage auf, was denn als nächstes wohl
kommen wird. Doch Gott benutzt sie, um Menschen auf das aufmerksam zu machen, was bald kommen wird. Noch ist
Gnadenzeit, noch streckt Jesus seine rettende Hand nach jedem einzelnen Menschen aus, um ihn zu erretten. Lassen Sie uns
dieses einmalige Angebot annehmen, damit wir gemeinsam mit Jesus auf der neuen Erde (vgl.
Offenbarung 21) sein werden.
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| 1.Tim 4,1 |
Der Geist aber sagt deutlich, daß in den letzten Zeiten einige von
dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen
Lehren anhängen ... |
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Die Wahrheit, die Bibel, ist die einzige sichere Quelle, die uns die
Zukunft voraussagt. Nur der Bibel dürfen wir Glauben schenken,
da sich ihre Prophezeiungen (Voraussagen) schon fast alle erfüllt haben.
Die teuflischen Lehren sind die Lehren, bei denen sich Menschen der
Kraft Satans öffnen. Die bedrohlichsten und zugleich mächtigsten
Irrlehren, sind der Spiritismus und Okkultismus. Mit ihren vielschichtigen
Erscheinungsformen öffnen sich die Menschen der Macht Satans, meist ohne es zu wissen:
- Tote befragen
- Kartenlegen
- Astrologie
- Zauberei
- Meditation, Yoga
- Wiederverkörperung
- Tischrücken
- Hypnose
- Hellsehen
- Wünschelrutengehen
- Heilen oder Wahrsagen durch Pendeln
- Wahrsagen durch eine Kristallkugel
- Aus Handflächen lesen
- Aus Kaffeesatz lesen
- Fantasiereisen, Stilleübungen, Mandalas
- Christliche Glaubensbekenntnisse ohne Gehorsam den Geboten Gottes gegenüber
Es würden sich noch viele Praktiken finden lassen, bei denen man
sich auf eine fremde Kraft (der Kraft Satans) einlässt. Warum soll
dies gefährlich sein, werden Sie vielleicht fragen. Ganz einfach.
Gott hat es verboten, dass wir uns mit solchen Praktiken einlassen.
Lesen Sie hierzu 2. Timotheus 4,3.4; 5. Mose 18,10-12 und Jesaja 47,13.14.
Wenn man bedenkt, wie viele Menschen ihr Leben nach dem Horoskop ausrichten,
das in 5. Mose 18,10-12 ausdrücklich untersagt ist, so können
wir sagen, dass wir genau in dieser Zeit leben, in der sehr viele Menschen
den Lügen Satans vertrauen. Man greift lieber zu Büchern von Nostradamus als
den zu befragen, der es wirklich weiß.
Hinweis: Gerade die Vermischung von Christentum mit fernöstlichen Elementen,
stellt eine sehr ernste Gefahr da, weil man nicht mehr der Bibel als Quelle der Erkenntnis vertraut,
sondern lieber in sich "hineinhorcht". Dabei gab Gott uns die Bibel und das Gebet, damit wir seinen
Willen erfahren können.
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| Matthäus 24,14 |
Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt
zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen. |
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Bevor Jesus wiederkommt, wird das Evangelium, die frohe Botschaft
von der Erlösung durch Jesus, auf der ganzen Welt gepredigt werden.
Hinweis: Im Zeitalter von Satelliten und Internet ist die Möglichkeit
gegeben, das Evangelium an die entferntesten Teile der Erde zu tragen.
Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Evangelium auf der ganzen Welt
gepredigt wird und dann wird Jesus wiederkommen.
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| Matthäus 24,26.27 |
Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so
geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht.
Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis hin zum Westen,
so wird auch das Kommen des Menschensohnes sein. |
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Hier wird nochmals ganz deutlich beschrieben, dass wenn Jesus wiederkommt, dann wird
dies ein gewaltiges Ereignis sein. Wir müssen ihn dann nicht in der
Wüste oder in irgend einem Haus suchen. Wir alle werden ihn sehen.
Lassen wir uns nicht durch irgendwelche Meldungen in den Medien, usw.
täuschen (vgl. Die Wiederkunft Jesu).
Hinweis: In Offenbarung 1,7 schildert uns die Bibel z.B., dass Jesus
bei seiner Wiederkunft von allen Augen gesehen wird. Also, entweder werden ihn alle
Menschen sehen und das nicht nur durch einen Fernseher, oder wer immer sich als Jesus ausgeben wird,
er ist ein Lügner und Verführer.
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| Matthäus 24,21.22.29.30 |
Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht
wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden;
aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. ... Sogleich
aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern
und der Mond seinen Schein verlieren und die Sterne werden vom Himmel
fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und
dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann
werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn
kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. |
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Diese Bedrängnis, von der an dieser Stelle die Bibel spricht, stellt das Mittelalter dar, in der die Menschen
durch das päpstliche Rom verfolgt wurden (vgl. Daniel 7,25).
Nach dieser Bedrängnis sollen Zeichen an Sonne, Mond und Sterne geschehen, die der Wiederkunft Jesu
vorausgehen sollen.
Die päpstliche Vorherrschaft endete im Jahre 1798 n. Chr., als die Armee Napoleons den
Papst gefangen nahm (vgl. Daniel 7,25). Um diese Zeit ereigneten sich
auch Zeichen, die denen von Jesus angekündigten sehr ähnlich waren:
Am 1. November 1755 geschah in Lissabon ein gewaltiges Erdbeben. 60000 - 90000 Menschen verloren ihr Leben.
Die See erhob sich bis auf 18 Meter über die normale Höhe. Das Erdbeben erstreckte sich über eine Fläche
von mindestens 10 Millionen Quadratkilometer und war in großen Teilen Europas, Afrikas und Amerikas spürbar.
Am 19. Mai 1780 verdunkelte sich in Neu-England die Sonne über mehrere Stunden. Dieses Phänomen ist bis heute
nicht erklärbar. In der Nacht desselben Tages war es so dunkel, dass weißes Papier auch dann nicht zu erkennen
war, wenn es unmittelbar vor die Augen gehalten wurde. Um Mitternacht lichtete sich die Finsternis, so dass
der Mond erschien - aber er war rot wie Blut.
Am 13. November 1833 fielen in Nordamerika so viele Sternschnuppen vom Himmel, dass man nachts die Zeitung
lesen konnte. Die Anzahl wurde auf 2.000.000 pro Stunde geschätzt. Die Gesamtdauer betrug zwischen 5 und 6
Stunden. Einige Beobachter verglichen ihre Anzahl mit den Flocken eines Schneesturms oder mit den Tropfen
bei einem Regenschauer.
Nach Daniel 8,14 begann am 22. Oktober 1844 die letzte Phase des
Erlösungsplans: das Vorwiederkunftsgericht (vgl. Das Gericht). Bei diesem Gericht
wird im himmlischen Heiligtum darüber entschieden, wer bei der Wiederkunft Jesu erlöst wird und wer nicht.
Die Offenbarung schildert dieses Ereignis so:
Offenbarung 22,12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke
sind.
Bei der Wiederkunft Jesu steht also bereits fest, wer erlöst wird und wer nicht. Da die Zeichen an Sonne, Mond und Sterne schon
geschehen sind und das Gericht ebenfalls schon lange tagt und die Wiederkunft als direktes Ereignis im Anschluss
an die Zeichen sein soll, so können wir daraus entnehmen, dass wir heute in der Zeit unmittelbar vor der
Wiederkunft Jesu leben.
Hinweis: Wenn Sie Näheres über die letzten großen Ereignisse der Weltgeschichte erfahren wollen, so kann ich das
Buch "Der große Kampf" von E.G. White empfehlen. In diesem Buch geht es um Kirche, Politik
und die Zukunft der Welt.
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| Matthäus 24,36 |
Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel
im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern allein der Vater. |
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Nach der Bibel ist Jesus
Gott (vgl. Die Gottheit Jesus Christus). Jesus ist aber auch der Schöpfer
des Himmels, der Erde und aller Menschen (vgl. Jesus als Schöpfer).
Betrachten wir folgenden Text:
1. Thessalonicher 5,1-4 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;
denn ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen
werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen
eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis,
daß der Tag wie ein Dieb über euch komme.
Wer nicht wachen wird, der wird verloren gehen und der Tag der Wiederkunft wird ihn völlig überraschend treffen,
so wie man von einem Dieb in der Nacht überrascht wird. Wer aber wacht, der ist nicht in der Finsternis und
damit wird die Wiederkunft nicht überraschend sein. Ein Grund dafür, warum man nicht überrascht werden kann, könnte
sein, dass der Vater seinem Volk den Tag und die Stunde der Wiederkunft bekannt geben wird:
Offenbarung 16,17 Und der siebente Engel goß aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme
aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen!
In Offenbarung 15/16 sind die letzten sieben Plagen beschrieben, die sich kurz vor
der Wiederkunft Jesu ereignen werden. In der sechsten Plage wird beschrieben, wie Jesus sich aufmacht, um seine Nachfolger
zu erlösen (vgl. Offenbarung 16,12). Jesus kommt also auf diese Erde
nieder, während Gott der Vater auf seinem Thron währt. Die Stimme aus dem Tempel kann also nicht die Stimme Jesu
sein, da er sich bereits mit seinen Engeln auf den Weg gemacht hat. Die Stimme aus dem Tempel ist also die Stimme
des Vaters. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Gott zu diesem Zeitpunkt Tag und Stunde der Wiederkunft Jesu
seinem Volk bekannt geben wird.
Es ist Gottes Prinzip, seinem Volk große Ereignisse immer lange vorher und auch unmittelbar vor Eintreten des
Ereignisses anzukündigen:
| Ereignis |
Ankündigung |
Tag und Stunde |
| Sintflut |
Du sollst in die Arche gehen (1. Mose 6,18) |
Von heute an in sieben Tagen will ich regnen lassen (1. Mose 7,1.4) |
Sodom und Gomorra |
Geht aus diesem Ort (1. Mose 19.14) |
Die Engel ergriffen Lot, seine Frau und seine Töchter (1. Mose 19,15.16) |
Auszug aus Ägypten |
400 Jahre Sklavendienst (1. Mose 15,13.14) |
14 Tage vorher (2. Mose 12,6.12.17) |
Einzug nach Kanaan |
40 Jahre Wüstenwanderung (4. Mose 14,29-34) |
3 Tage vorher (Josua 1,11) |
Zerstörung Jerusalems |
Diese Generation wird nicht vergehen (Matthäus 24,34) |
Belagerung durch Rom (Lukas 21,20.21) |
Wenn nun Gott alle großen Ereignisse vorher ankündigt und meist auch Zeit und Stunde mitteilt, so wird er dies
sehr wahrscheinlich bei dem größten Ereignis der Weltgeschichte auch tun. Gott
könnte vom Thron im Himmel die Wiederkunft Jesu seinem Volk bekannt geben.
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| Offenbarung 13,15 |
Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres,
damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle,
die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. |
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Sonntagsgesetze
Wie wir in Offenbarung 13,11 schon ausführlich diskutiert haben,
wird die USA dafür Sorge tragen, dass das päpstliche Rom wieder großes Ansehen in der Welt
gewinnen wird. Dies wird dadurch geschehen, indem das Zeichen der Autorität Roms, der Sonntag, geheiligt
werden muss (vgl. Das Malzeichen des Tieres). Dies wird dann der Fall sein,
wenn sich die Protestanten in Amerika mit dem päpstlichen Rom verbünden werden.
Man könnte sich folgendes vorstellen: Durch eine unvorhersehbare
Wendung, werden die Protestanten die amerikanische Regierung so unter
Druck setzen, dass diese ein Sonntagsgesetz erlassen wird, damit
man gezwungen ist, den Sonntag zu heiligen.
Hinweis: Wenn man bedenkt, welche weltweiten Veränderungen sich durch den 11. September 2001
ergeben haben, so fällt es uns nicht schwer zu glauben, dass besondere Ereignisse auch dazu führen
können, dass Sonntagsgesetze erlassen werden. Wenn Amerikaner das Gefühl haben, dass Gott dieses Land
nicht mehr segnet, so werden drastische Maßnahmen folgen.
Damit würde natürlich eine Verfolgung all derer einsetzen,
die die Gebote Gottes halten, so, wie sie Gott uns Menschen gab. Wenn diese Sonntagsgesetze kommen, dann
dauert es bis zur Wiederkunft nur noch kurze Zeit.
Doch bedenkt eines: Man muss Gott mehr gehorchen, als den Menschen! (Apostelgeschichte 5,29)
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| Matthäus 24,37-39 |
Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns.
Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie
tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag,
an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis
die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim
Kommen des Menschensohns. |
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Wie war es in den Tagen Noahs?
Die Gottlosigkeit auf Erden war so groß, dass Gott beschloss,
die Menschheit zu vernichten. Die Menschen der damaligen Zeit waren
nur mit ihrem Alltag beschäftigt und fragten nicht nach dem Willen
Gottes. Noah predigte 120 Jahre lang eine kommende Sintflut, doch am Ende ging nicht
ein Mensch außer der Familie Noahs in die Arche. Selbst als von allen Tieren dieser Erde jeweils
zwei (bzw. sieben) in die Arche gingen, hatten sich die Menschen nicht
bekehrt. Ein so eindeutiges Zeichen wollten die Menschen nicht verstehen.
Dann schloss Gott die Arche (vgl. 1. Mose 7,16) und keiner konnte
sich mehr entscheiden.
Hinweis: Wie hätte es auf uns gewirkt, wenn plötzlich alle Tierarten dieser Erde
zielgerichtet in ein Schiff laufen? Ich bin mir sicher, dass sich die Menschen damals bestimmt
Gedanken darüber gemacht haben, ob es nicht doch stimmen könnte, was Noah gepredigt hatte. Doch dann
kamen Menschen auf die lehrten, dass es doch nicht sein kann. Sie verführten die damaligen
Menschen und beschlossen damit ihr Schicksal.
Wie wird das Kommen Jesu sein?
Die Menschen heute sind mit ihrem Alltag völlig ausgelastet:
- Börse
- Urlaub
- Unterhaltung
- Arbeit
- Materialismus
Kaum ein Mensch fragt heute noch nach dem Willen Gottes.
Auch die Menschen von heute wollen die eindeutigen Zeichen nicht erkennen.
Die Naturkatastrophen, der Spiritismus, die Gottlosigkeit - alles nimmt
ein erschreckendes Ausmaß an.
Doch wenn das Evangelium auf der ganzen Erde verkündigt wird, dann
wird Gott die Türe schließen. In
Offenbarung 15,5 wird beschrieben, dass Jesus seinen Mittlerdienst
beenden wird. Kein Mensch kann sich dann noch für oder gegen Jesus entscheiden.
Die Gnadentür wird für immer verschlossen sein, so wie Gott damals die
Arche geschlossen hat. Doch die Menschen werden dieses Ereignis nicht verstehen, da sie
sich nicht mit dem Wort Gottes beschäftigt haben.
Nachdem dies geschehen ist, werden die Menschen nach dem Wort Gottes
suchen, doch ohne den Heiligen Geist werden die Menschen die Worte in
der Bibel nicht verstehen können.
Dann werden die letzten Plagen kommen und die Menschheit wird durch
diese, genau wie damals durch die Sintflut, vernichtet werden.
Ich kann nur jedem Menschen raten, sich mit der Bibel auseinander zu setzen. Sie ist die
einzige Schutzwehr, die wir gegen die große Verführung am Ende der Zeit haben. Jeder muss darauf
achten, nicht zu den Menschen zu gehören, die vor der "Arche" stehen werden. Wer durch Jesus Christus erlöst
ist, der kann den kommenden Ereignissen getrost und angstfrei entgegensehen.
Lukas 21,28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure
Erlösung naht. |
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