Evolution oder Schöpfung - Wissenschaftliche Hinweise für den Kreationismus?
Urknall, Evolutionstheorie oder Chaostheorie. Heute gibt es viele Versuche, die Entstehung der Erde, des Lebens oder der Arten zu erklären. Die Bibel hingegen gibt uns durch ihren Schöpfungsbericht (vgl. 1. Mose 1-2)
eine andere Theorie darüber, wie alles begann. Diese Seite soll keine tief wissenschaftliche Ausarbeitung über dieses Thema sein. Sie will aber zum
Nachdenken darüber anregen, ob wirklich alles aus Zufall entstand.
Biologie
Wissenschaft besteht ja im Grunde genommen darin, aufgrund von nachvollziehbaren und überprüfbaren Ereignissen neue Erkenntnisse zu gewinnen. Eine wissenschaftliche These gilt so lange als bewiesen, bis das Gegenteil bewiesen werden kann.
Bei der Entstehung des Lebens gibt es ebenfalls ein wissenschaftliches Gesetz, das von jedem überprüft werden kann und das auch für jedermann nachvollziehbar ist. Dieses Gesetz formulierte Louis Pasteur bereits im 19 Jhdt:
"Leben entsteht aus Leben!" (Omne vivum ex vivo)
Die Evolutionstheorie bietet zwar Modelle, wie verschiedene Arten entstanden sein könnten, sie kann aber dieses geltende Gesetz nicht widerlegen. Da die Entstehung des Lebens heute nicht mehr
beobachtbar ist, denn Leben entsteht heute ja immer aus Leben, kann die Naturwissenschaft auf die Frage der Entstehung des Lebens auch keine Antwort geben. Alles, was sie bieten kann, sind Modelle und Theorien.
Mehr aber nicht!
Interessant ist, dass die Bibel uns eine Antwort auf die Frage der Entstehung des Lebens gibt, die sogar mit den geltenden Gesetzen übereinstimmt:
Johannes 5,16 Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber.
Die Bibel sagt also, dass Gott das Leben in sich selber hat. Und darum kann er auch das Leben weitergeben. Leben entsteht aus Leben.
Molekular- Biologie
Die DNS (Desoxyribo-Nuklein-Säure, siehe Bild 3) ist die Grundvoraussetzung für das Leben und beschreibt die Zuordnung
von Aminosäuren zu den Basentriplets. Diese Zuordnung ist, wie
wir noch weiter unten sehen werden, hochgradig optimiert. Eine Information, die Zehntausende von chemischen
Buchstaben genau in die Reihenfolge bringt, die für unser Leben notwendig ist.
Der Zufall, als Ursache der Entstehung der DNS,
fällt hierfür als Erklärung aus. Warum?
Nehmen wir an, wir hätten 5 Karten, auf denen die Ziffern 1 bis 5 stehen. Wer diese fünf Karten nun durch Zufall in die richtige numerische Reihenfolge bringen möchte, hat dazu schon 120 Möglichkeiten (5 Fakultät).
Statistisch gesehen erhalten wir also innerhalb von 120 Versuchen einmal die richtige Lösung. Wie sieht es aber bei 10 Karten aus? Dann haben wir nämlich schon 3.628.800 Möglichkeiten. Und bei 20 Karten?
Angenommen, wir würden es schaffen, innerhalb einer Sekunde die 20 Karten zu legen, dann würden wir insgesamt mehr als 77 Milliarden Jahre benötigen, um - natürlich wieder rein statistisch gesehen - einmal
die richtige Lösung zu erhalten.
Wenn man nun versuchen wollte, nur 50 Ziffern durch Zufall in eine vorgegebene Reichenfolge zu bringen und man hätte dafür eine Milliarde Menschen auf jeweils eine Milliarde vorhandener Erden zur Verfügung, so würden Hunderte von Millionen Jahren nicht ausreichen, um auch nur einmal die richtige Reihenfolge zu bekommen.
Die DNS beinhaltet aber sehr viel mehr als nur 50 Informationseinheiten. Kann dies durch Zufall entstehen? Nun, man kann daran glauben. Aber benötigt man dazu nicht einen enorm großen Glauben?
Einen Glauben, der sehr viel größer ist als der Glaube an einen Schöpfer?
Hinweis: Die DNS hat die höchste Informationsdichte, die wir uns vorstellen
können. Würde ein Volumen mit der Größe eines Stecknadelkopfes aus DNS bestehen und würden wir die darin enthaltenen
Informationen in Taschenbücher schreiben, so wäre der Stapel der Bücher 500 mal größer als die Entfernung
der Erde zum Mond.
Biophysik
Der Biophysiker, Philosoph und Autor Pierre Lecomte du Noüy (1883 - 1947) schreibt in seinem Buch "Die Bestimmung des Menschen", dass die Wahrscheinlichkeit,
um ein Eiweißmolekühl mit 2000 Atomen zu bilden, bei 10321 liegt. Diese Zahl ist so gigantisch groß, dass man Mühe hat, sich darunter etwas vorzustellen.
Zitat aus seinem Buch:
"Ereignisse, die ... unendlich viel mehr Zeit brauchen, als das angenommene Alter der Erde, um mindestens die Chance zu haben, stattzufinden, können - wie mir scheint - als vom menschlichen
Standpunkt her unmöglich angesehen werden."
Biologie
Die Evolutionstheorie hatte u. a. durch
Charles Darwin ihren Anfang. Er begründete die Entstehung der Arten mit Selektion und mit dem Gesetz der erworbenen
Erbeigenschaften.
Johann Mendel hingegen entdeckte in achtjährigen Kreuzungsversuchen mit
verschiedenen Erbsenrassen die "Konstanz der Erbeinheiten". Wir wollen dies an einem Beispiel verdeutlichen:
Bild 4: Versuch Johann Mendels mit Pflanzenhybriden
Wenn man in der 1. Generation (Parentalgeneration) rot- und weiß blühende Pflanzen nimmt und diese kreuzt, so besteht die
nächste Generation (1. Filialgeneration) nur aus rosafarbenen Pflanzen. Wenn man nun diese Pflanzen wieder miteinander
kreuzt, so besteht die 2. Generation aus rot-, rosa- und weißfarbenen Pflanzen und zwar im Verhältnis 1:2:1.
Würde das darwinistische Prinzip gelten, so hätten in der 2. Generation ebenfalls nur rosafarbene Pflanzen auftreten dürfen, da
die erworbene Eigenschaft, in diesem Fall die Farbe Rosa, eine neue Art erschaffen hätte. Wie der Versuch aber zeigte,
trat keine Farbmischung ein. Die Erbeinheiten (rot und weiß) blieben konstant. Das Gesetz der erworbenen Erbeigenschaften,
so wie es Darwin lehrte und wie man sich u. a. die Evolution erklärt, wurde damit widerlegt.
Auch durch Selektion kann im Grunde genommen keine neue Form entstehen. Selektion setzt ja voraus, dass verschieden
Arten zum Selektieren (Sieben) vorhanden sind. Sie erklärt nicht, woher diese Arten stammen. Eine Höherentwicklung
der Arten, im Sinne der Bibel sind darunter eher Tierfamilien gemeint, wurde nie beobachtet oder experimentell nachgewiesen. Es findet immer nur eine Variation innerhalb
einer Art statt. Gewissermaßen eine Mikroevolution, aber nie eine Makroevolution.
Warum die "Evolution" nur zu neuen Variationen innerhalb einer Art (Art = wie sie Gott bei der Schöpfung definiert hat) und niemals zu einer höherentwickelten Art führt,
beantwortet uns ebenfalls die Bibel:
1. Mose 1,21 Und Gott schuf ... einen jeden nach seiner Art.
Hinweis: Versuche, Tiere unterschiedlicher Arten zu kreuzen, endeten damit, dass die Kreuzungen unfruchtbar
waren. Gott hat Grenzen bestimmt, die wir Menschen nicht übergehen können.
Astronomie
Unser blauer Planet weist einige erstaunliche Dinge auf, die einen daran zweifeln lassen,
ob unser Sonnensystem tatsächlich nur durch Zufall entstanden sein kann.
Die Erde erstaunt durch ein Zusammenspiel von physikalischen, chemischen und astronomischen
Vorgängen, die alle so wunderbar zusammenwirken, dass sie das Leben auf unserem
Planeten überhaupt erst möglich machen. So ist z.B. die Schwerkraft gerade groß
genug, um die Moleküle des Wassers und die Atmosphärengase Stickstoff und Sauerstoff
festzuhalten. So ist auch die Zusammensetzung unserer Atemluft von Wichtigkeit.
Der Kohlendioxidanteil beträgt 0,03 % in der Luft. Wären es nur 0,015%, würde
die Jahresmitteltemperatur um 4°C absinken. Der Sauerstoffgehalt beträgt exakt
20,95%. Wäre da etwas mehr nicht besser? Jeder „Verbrennungsvorgang“, auch der
in unserem Körper, würde viel zu schnell ablaufen.
Der Flugbahndurchmesser der Erde, gesehen zur Sonne, beträgt 299,2 Millionen Kilometer.
Wäre die Bahn enger, etwa nur 250 Mio. km, wäre Leben auf der Erde nicht mehr
möglich. Es wäre zu heiß und die abgeschmolzenen Polkappen würden vieles unter
Wasser begraben. Der Wasserdampf in der Atmosphäre wäre zu hoch, die Erde würde
zum Treibhaus werden. Nehmen wir an, die Flugbahn würde 350 Mio. km betragen, so würden
sich die Polkappen ausbreiten und noch mehr Sonnenlicht würde ungenutzt in den
Weltraum reflektiert werden. Die Folge: Die Erde würde vereisen.
Auch die Geschwindigkeit der Erde, mit der sie die Sonne umkreist, ist nicht unwichtig.
Sie beträgt 29,8 km/s. Wären wir zu schnell, würden wir samt der Erde in den Weltraum
hinausfliegen. Zu langsam, und die Sonne würde uns rasch in sich hineinziehen.
Die Erde umkreist die Sonne in einem nahezu gleichen Abstand, wodurch an der Oberfläche
eine Durchschnittstemperatur von 15°C erreicht wird. Nach biologischen und biochemischen
Erkenntnissen ist der Bereich von 0°C bis 40°C gerade die enge Spange, die für
die Erhaltung des Lebens optimal ist.
Sogar der Mond ist für uns von lebenswichtiger Bedeutung. Aus Computer-Simulationen
geht hervor, dass eine Reihe von Planeten im Laufe ihres Lebens wohl mehrere Male
ihre Rotationsachse geändert haben oder dass sie stark schwanken. Warum nicht
auch die Erde? Die Erde schwankt lediglich um ihre um 23,3 Grad zur Ekliptik ausgerichtete
Achse um 1,3 Grad. Die verblüffende Antwort lautet: Der Mond hat unseren Planeten
stabilisiert. Ohne unseren Trabanten hätte auch die Erdachse chaotisch getorkelt.
Wie wir gesehen haben, können aber kleinste Veränderungen der Erdausrichtung Leben
hier unmöglich machen.
"Wo vorher intellektuelle Suche war, regt sich plötzlich ein tiefes Gefühl in mir, etwas
sei ganz anders geworden ... Der Kosmos, der nicht nur erahnen lässt, sondern die
Gewissheit vermittelt, dass im Strom von Energie, Zeit und Raum im Weltall etwas
Zweckvolles liegt, dass dies menschliche Verstehen übersteigt und dass sich dem
Verstehen ein nichtrationaler Weg erschließt, der mir in meiner bisherigen Erfahrungswelt
unzugänglich geblieben war. Das Universum scheint mehr zu sein als die zufällige,
chaotische und sinnlose Bewegung einer Ansammlung molekularer Partikel.“ Edgar Mitchell, Astronaut
"Der geniale Künstler, der unseren Planeten farbig gestaltet hat, hat sich
ungewöhnlich reiner Farben aus einer phantastischen Vielfalt seiner Palette bedient."
Oleg Makarow, Kosmonaut
"Das Universum beginnt, eher einem großen Gedanken zu gleichen als einer
großen Maschine." Sir James Jeans, Physiker
Bild 1: Die Schönheit des Weltalls
Physik
Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik lautet:
"Alle Naturvorgänge verlaufen so, dass die gesamte Entropie aller daran beteiligten Körper immer mehr zunimmt."
Die Erweiterung lautet: "Entropie ist eine Zustands-, aber keine Erhaltungsgröße: In einem abgeschlossenen System kann Entropie erzeugt,
aber nicht vernichtet werden."
Der 2. Hauptsatz ist ein universell geltendes Grundprinzip. Für physikalische Versuche und technische
Apparate gilt, dass sie nur funktionieren, wenn ein Energiegefälle vorhanden ist.
Ein Beispiel verdeutlicht dies:
Wir haben eine Wanne mit einer Trennscheibe dazwischen. Auf der einen Seite befindet sich Wasser mit 60°C und auf
der anderen Seite mit 40°C. Wenn nun die Trennscheibe entfernt wird, was wird passieren? Wird dann auf der einen
Seite plötzlich Wasser mit 80°C und auf der anderen Seite Wasser mit nur 20°C sein? Nein, das Temperaturgefälle wird
sich ausgleichen, d.h. die Entropie, die Unordnung, wird zunehmen. Können sich nun aus einer Wanne mit 50°C
warmem Wasser zwei Bereiche bilden, der eine mit 70°C und der andere mit 30°C warmen Wasser?
Auch hier wissen wir, dass dies bei selbstablaufenden Prozessen nicht geschehen wird, da kein Energiegefälle
vorhanden ist.
Wie soll dann bei der Evolution, einem selbstablaufenden Prozess, etwas entstehen, das dem 2. Hauptsatz der
Thermodynamik widerspricht, da in diesem Fall Entropie vernichtet wird oder anders formuliert, die
Unordnung in Richtung Ordnung verändert wird?
Kein Mensch kann sich vorstellen, dass auf einer Sanddüne durch Windeinwirkung plötzlich eine Sandburg
entsteht. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn es eine Sandburg gab, so wurde diese durch Windeinwirkung dem Erdboden
gleich gemacht. Bei der Evolution gehen wir aber gerade vom Gegenteil aus.
Chemie
Auf dieser Erde gibt es verschiedene chemische Elemente:
stabile und radioaktive, wobei die radioaktiven Elemente mit einer bestimmten Halbwertszeit zerfallen.
Jedes chemische Element besteht aus 3 verschiedenen Teilchen:
- Proton
- Neutron
- Elektron.
Elektronen werden dabei durch sogn. Quantenzahlen beschrieben:
- Hauptquantenzahl (entspricht den Schalen des Bohr'schen Atommodells)
- Nebenquantenzahl (entspricht den Unterschalen des Bohr'schen Atommodells)
- magnetische Quantenzahl (räumliche Orientierung eines Orbitals)
- Spinquantenzahl (Unterscheidung der Elektronen im Orbital)
Wenn man sich nun das Periodensystem der Elemente anschaut, so beginnen die radioaktiven Elemente ab Polonium (Po), dem
84. Element, d. h. es existieren 83 stabile Elemente.
Es gibt aber noch zwei weitere radioaktive Elemente:
- Technecium (Tc), Element 43
- Promethium (Pm), Element 61
Damit haben wir also nicht 83, sondern nur 81 chemisch stabile Elemente.
Folgendes Rechenbeispiel ist zwar kein Beweis, dennoch könnte es wirklich so sein,
dass das peridodische System der Elemente nicht unbedingt einem chaotischen System zugrunde liegt, sondern dass es viel mehr einem erdachten oder berechneten System gleicht:
34 = 81, d. h. die Anzahl der verschiedenen Teilchen hoch der Anzahl von Quantenzahlen, entspricht der Anzahl chemisch stabiler Elemente.
Informatik
In der Informatik gibt es die Annahme, dass Informationen nicht aus Zufall entstehen (Quelle: "Schuf Gott durch Evolution?", Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt).
Jede Information bedarf einer geistigen Quelle. Sie werden sicherlich zustimmen, dass die Wahrscheinlichkeit, mit der
ein komplexes Computerprogramm aus Zufall entstehen würde, gegen Null geht. Es bedarf einer genauen Planung,
um das gewünschte Resultat zu erhalten. Wenn etwas aus Zufall geschieht,
dann höchstens, dass Informationen verloren gehen oder dass sich Fehler in ein Programm einschleichen.
Ein kleines Rechenbeispiel:
Angenommen, wir hätten eine Programmiersprache bestehend aus nur 5 Befehlen und wollten jetzt durch Zufall ein Programm
entstehen lassen, dass nur 30 Zeilen Code besitzt. Dabei soll jede Zeile lediglich einen Befehl besitzen. Allein für diese 30 Zeilen Code gibt es über 900 Trillionen Möglichkeiten. Moderne Betriebssysteme besitzen heute aber bereits über 1 Million Codezeilen und dennoch kann man diese mit der Komplexität des menschlichen "Betriebssystems" nicht mal annähernd vergleichen.
Um Informationen transportieren zu können, benötigt man einen Sender
(geistige Quelle), einen Träger und einen Empfänger (vgl. Bild 2).
Bild 2: Schema der Informationsübertragung
Mit obigem Wissen betrachten wir nun
die gesamte Erbinformation lebender Zellen und Organismen, die in der DNS (Desoxyribo-Nuklein-Säure)
enthalten ist. Der chemische Aufbau und die molekulare Struktur der DNS ist in allen
Lebewesen identisch, gleichgültig ob es sich um Mensch, Pflanze oder Bakterium
handelt.
Wenn wir jetzt obiges Beispiel auf den Menschen anwenden, dann wäre der Sender
eine geistige Quelle, der Träger die Gene und der Empfänger der Mensch.
Da die Wahrscheinlichkeit, mit der Informationen aus Zufall entstehen, verschwindend gering ist, stellt sich
natürlich die Frage, woher diese fast unendlich vielen Informationen in der DNS stammen. Die Bibel gibt uns hierzu eine ganz einfache Erklärung:
1. Mose 1,1 Am Anfang schuf Gott ...
Bild 3: DNS
Anatomie
Viele Organe unseres Körpers sind
sehr komplex aufgebaut und werfen wichtige Fragen auf, wenn es darum geht, dass sie durch Zufall entstanden sein sollen.
Das menschliche Auge enthält 120 Millionen Stäbchen und 6 Millionen Zapfen, die Licht in chemische Impulse verwandeln.
Eine Milliarde solcher Impulse erreichen jede Sekunde das Gehirn. Am Sehvorgang, besser gesagt am Auge, sind beteiligt:
- die vordere und hintere Augenkammer
- die Linse
- die Ziliarkörper mit den Ziliarmuskeln
- die Regenbogenhaut mit Pupille
- die Hornhaut
- der Schlemmkanal.
Im hinteren Teil des Augapfels finden wir:
- die Lederhaut
- die Aderhaut
- die Netzhaut
- den Blinden und den Gelben Fleck
Das Zusammenspiel dieser Faktoren ist äußerst komplex und es kann hier zu vielfältigen Störungen kommen. Als Beispiel kann
hier der Grüne Star genannt werden, bei dem es zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks kommt. Die Folge ist Erblindung.
Sind die Ziliarmuskeln zu kurz, zu lang oder zu schlaff, dann ist die Folge eine Fehlsichtigkeit, usw.
Dem Darwinisten stellt sich die entscheidende Frage, wie sich so viel äußerst komplexe, vollkommen aufeinander abgestimmte
Komponenten unabhängig voneinander entwickelt haben könnten, wo doch das Fehlfunktionieren auch nur einer Komponente das
Ganze zu Fall bringen würde.
Francis Hitching, ein Wissenschaftler, stellt zum Beispiel fest, dass selbst die kleinste Panne getrübte Hornhaut,
fehlende Erweiterung der Pupille, Undurchsichtigkeit der Linse, falsche Einstellung, falscher Augeninnendruck, Fehler bei
der Impulsübertragung ans Gehirn die Entstehung eines erkennbaren Bildes verhindern muss. Das Auge funktioniert
entweder als Ganzes oder gar nicht.
Was sagte Darwin zum Auge: "Bis heute lässt mich das Auge zittern" Februar 1860
Wie soll es sich durch allmähliche, stetige, verschwindend geringe Darwin'sche Veränderungen entwickelt haben? Man braucht
schon einen enormen Glauben, wenn man daran glaubt, dass Tausende und Abertausende winzige, zufällige, voneinander unabhängige
Veränderungen mit dem Ergebnis stattfanden, dass sich Linse und Netzhaut, die nur gemeinsam funktionieren, synchron
entwickelten. Wie sollte ein blindes Auge zum Überleben beitragen? Kein Wunder, dass es Darwin keine Ruhe ließ.
Weitere Zitate:
"Die Annahme, dass das Auge mit all seinen unnachahmlichen Einrichtungen ... durch
die natürliche Zuchtwahl entstanden sei, erscheint, wie ich offen bekenne,
im höchsten Grade als absurd." (Die Entstehung der Arten, Reclam S. 245).
"Vergleicht man den
Menschen selbst mit dem scharfsichtigsten Menschenaffen, dem Schimpansen,
ist das Auflösungsvermögen unseres Auges ungleich höher. ... Die Fähigkeiten
des Primatenauges, Einzelheiten des Gesichtfeldes zu unterscheiden, lässt
sich auf einfach Weise messen und ist mit der Sehschärfe des menschlichen
Auges nicht zu vergleichen." (The Origins of Knowledge and Imagination,
1978, S. 12-13).
Ähnliches ließe sich auch über das Gehirn, die Nase (der Riechvorgang ist immer noch nicht endgültig erforscht),
die Blutgerinnung mit ihren 13 verschiedene Gerinnungsfaktoren, die Niere und Dutzende anderer hoch entwickelter
menschlicher oder tierischer Organe sagen.
Nachdem er sich mit der Unwahrscheinlichkeit einer evolutionären Entwicklung solcher Organe befasst hatte, schrieb
der Physiker H.S. Lipson: "Wir müssen einen Schritt weitergehen und zugeben, dass die einzige Alternative eine
Schöpfung ist. Ich weiß, dieser Gedanke ist Physikern zuwider, wie er auch mir zuwider ist. Doch wir dürfen eine
unliebsame Theorie nicht ablehnen, für die alle Indizien sprechen." (Physics Bulletin, 1980, Bd. 30, S. 140).
Zitate
Albert Einstein, Physiker (1879-1955):
"Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein
feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall
offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht
auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen ..."
Werner Heisenberg, Physiker (1901-1976):
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Gottfried Wilhelm Leibnitz, Mathematiker (1646-1716):
"Indem Gott rechnet und seine Gedanken ausführt, entsteht die Welt ..."
Johannes Kepler, Mathematiker und Astronom (1571-1630):
"Astronomie treiben heißt, die Gedanken Gottes nachlesen!"
Nikolaus Kopernikus, Mathematiker und Astronom (1473-1543):
"Wer sollte nicht durch die stete Beobachtung und den sinnenden Umgang mit der von der göttlichen Weisheit
geleiteten herrlichen Ordnung des Weltgebäudes zur Bewunderung des allwirkenden Baumeisters geführt werden!"
Issak Newton, Mathematiker und Astronom (1643-1727):
"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und
allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis."
Karl Friedrich Gauß, Mathematiker, Physiker und Astronom (1777-1855):
"Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es uns eine unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den
wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten."
Max Planck, Physiker (1858-1947):
"Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht
und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem
des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen
wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie.
Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare unsterbliche
Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen
zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können,
sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu
benennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT !"