Der Ruhetag Gottes - Sabbat
In einer Zeit voller Stress und Hektik bietet Gott uns seinen Ruhetag an, damit wir uns erholen
und wieder Kräfte sammeln können. Doch leider haben schon viele vergessen, welcher Tag der Ruhetag Gottes ist, oder?
(Fragen und Antworten zum Sabbat)
| 1. Mose 2,1-3 |
So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte,
und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den
siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen
und gemacht hatte.
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Viele Menschen glauben heute nicht mehr an die Schöpfung dieser Erde, sondern
an die Evolutionstheorie - an die zufällige Entstehung des Menschen
und der Erde. Doch leider ist sie nur eine Theorie und keinesfalls bewiesen.
Es gibt viele Bereiche aus der Wissenschaft, die uns belegen, dass
die Erde und der Mensch nicht aus Zufall entstanden sein können (vgl.
Evolution vs Schöpfung).
Die Bibel dagegen berichtet uns davon, dass Gott diese Erde erschaffen
hat ...
Am Beginn der Bibel wird uns geschildert, wie Gott in sechs Tagen die
Erde erschuf und am siebenten Tag von seinen Werken ruhte.
Gott heiligte diesen Tag und segnete ihn. Wenn wir nun diesen Ruhetag
ebenfalls halten, dann halten wir diesen Tag heilig. Nicht wir machen
den Tag heilig, sondern Gott macht ihn heilig (heiligen = für Gott absondern, zu etwas Besonderem machen).
Wenn wir nun diesen Tag halten, dann verspricht uns Gott seinen Segen an diesem
Tag. Auch heute noch liegt der Segen Gottes auf diesem besonderen Tag, denn in 1. Chronik 17,27 steht:
.. denn was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich.
Aber warum ruhte Gott am siebenten Tag?
Sicherlich nicht, weil er müde war. Sondern er wollte für
uns Menschen einen Tag schaffen, an dem wir zur Ruhe kommen und diesen
Tag mit Gott verbringen können. Gott hat an diesem Tag eine Verabredung
mit uns, die wir auf keinen Fall verpassen sollten.
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| Markus 2,27.28 |
Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen. So ist der
Menschensohn ein Herr auch über den Sabbat. |
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Nach Johannes 1 ist Jesus seit Ewigkeiten Gott (vgl. Die Gottheit Jesus Christus). In Hebräer 1 erfahren wir
zusätzlich, dass Jesus der Schöpfer des Himmels und der Erde ist (vgl. Jesus
der Schöpfer).
Im 4. Gebot heißt es nun, dass der Sabbat des Herrn Tag ist. Da Jesus Gottes Sohn ist und alle Dinge, Himmel und
Erde, durch ihn erschaffen wurden, ist er der Herr der Schöpfung. Wenn Jesus nun betont, dass der Menschensohn
auch ein Herr über den Sabbat ist, dann heißt das nicht, dass Jesus den Sabbat abgeschafft hat, sondern Jesus
erklärte damit seine Oberherrschaft über den Sabbat. Das ist ja auch logisch. Der Sabbat wurde den Menschen
gegeben, um dem Schöpfer zu gedenken und wer hat die Schöpfung erschaffen - Jesus.
Deshalb kann Jesus auch
sagen, dass er der Herr über diesen Tag ist, weil er ihn ja schließlich auch eingesetzt hat (vgl.
Jesus der Gesetzgeber). So ist also der siebente Tag das von Gott eingesetzte Andenken an die Schöpfung.
Welcher ist aber der siebente Tag der Woche?
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| Offenbarung 14,6.7 |
Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte
ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er
sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den,
der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen! |
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Offenbarung 14 enthält die drei letzten großen Botschaften
für die Menschheit, die der Welt verkündet werden, kurz bevor Jesus wiederkommt.
Eine dieser drei Botschaften lautet nun, man soll wieder den anbeten, der
diese Erde erschaffen hat, nämlich den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Aber warum ist dies eine solche wichtige Botschaft, dass sie kurz
vor Jesu Wiederkunft verkündet werden muss?
Ein Grund liegt sicher darin, weil viele Christen meinen, den biblischen Sabbat
nicht mehr halten zu müssen, da ja Jesus uns durch seinen Tod vom Gesetz befreit hat.
Betrachten wir dazu, was Paulus an die Heidenchristen in Rom geschrieben hat (Römer 3,28):
So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke,
allein durch den Glauben.
Paulus betont durch den ganzen Römerbrief hinweg, dass wir Menschen nur durch den Glauben an das
stellvertretende Opfer Jesu gerecht werden können. Wir können nichts tun, um vor Gott gerecht zu werden. Kein
einziges Werk wird uns Gott näher bringen. Nur im Glauben an Jesus werden wir vor Gott gerecht sein (Römer 3,21-24):
Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt
durch das Gesetz und die Propheten. Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus
Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den
sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus
Jesus geschehen ist.
Für Paulus und für alle anderen Schreiber der Bibel war klar, dass wir nur aus Gnade vor Gott gerecht gesprochen werden.
Was ist nun aber mit dem Gesetz, den Geboten Gottes? Paulus selbst stellt diese Frage in Römer 3,31:
Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das
Gesetz auf.
Oder in Römer 7,7 schreibt Paulus:
Was sollen wir denn nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte
ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wußte nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte
(2. Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!«
Die Bibel sagt uns, dass wir nur durch das Gesetz erkennen, dass wir Sünder sind. So führt uns das Gesetz geradewegs zu
Jesus, weil nur er uns von unseren Sünden befreien kann. Nur er kann uns die Gerechtigkeit schenken, mit der wir vor Gott
bestehen können. So ist Jesus das Ende des Gesetzes, weil das Gesetz immer zum Erlöser führt. Weil wir Menschen, sobald wir
Jesus angenommen haben, nun unter der Gnade sind, so kann uns das Gesetz
nicht mehr verurteilen. Weil uns das Gesetz aber nicht mehr verurteilen kann, so sind wir frei vom Gesetz. Wenn
wir aber frei vom Gesetz und nicht mehr Knechte der Sünde sind, so richten wir das Gesetz auf, so wie Paulus es in Römer 3,31
geschrieben hat. Wir richten das Gesetz auf, weil wir aus Liebe zu unserem Erlöser seine Gebote halten wollen. In
Römer 6,1.2 wird es so formuliert:
Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade um so
mächtiger werde? Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind?
Wer die rettende Gnade Jesu erfahren hat und sie im Glauben angenommen hat, der möchte selbstverständlich Jesus
nachfolgen und aus Liebe zu ihm seine Gebote halten, weil er nicht mehr in der Sünde verharren will (1. Joh 5,3):
Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht
schwer.
Oder könnte ein anderer Grund für die Verkündigung der Engelsbotschaften darin liegen, weil viele Menschen, auch Christen,
heute nicht mehr an eine Schöpfung glauben oder weil der Tag der Schöpfung in Vergessenheit geraten ist?
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| 2.Mose 16,4.5 |
Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen
lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, daß ich's prüfe, ob es in meinem
Gesetz wandle oder nicht. Am sechsten Tage aber wird's geschehen, wenn sie zubereiten, was sie einbringen, daß es doppelt soviel sein
wird, wie sie sonst täglich sammeln. |
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Als Gott das Volk Israel aus der Gefangenschaft Ägyptens führte,
hatte sein Volk infolge Jahrhunderte langer Kontakte mit den Heiden
den Tag der Schöpfung vergessen. Als das Volk vierzig Jahre lang durch die Wüste zog, lehrte sie Gott,
welcher Tag der siebente Tag der Woche ist:
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Jeden Tag ließ Gott Manna vom Himmel fallen und das Volk sollte genau soviel sammeln, wie es zum Essen benötigte.
Sammelten sie mehr, war es am anderen Morgen verdorben. |
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Am sechsten Tag sollten sie aber doppelt so viel sammeln, damit es auch für den nächsten Tag reichte. |
| - |
Am siebenten Tag regnete es kein Manna. |
Vierzig Jahre lang zeigte Gott seinem Volk, welcher Tag der siebente
Tag der Woche war. Durch diesen Tag prüfte Gott sein Volk, ob es
ihm treu ergeben war und es seine Gebote hielt (2. Mose 16,28).
Die Juden, die ja aus dem Volk Israel hervorgegangen sind, halten diesen
Ruhetag bis heute noch, nämlich von Freitag Sonnenuntergang bis
Samstag Sonnenuntergang!
Hinweis: Nach 1.Mose 1,5 beginnt ein Tag am Abend ("Da ward aus Abend
und Morgen der erste Tag"). Deshalb beginnt der Sabbat am Freitag Abend bei
Sonnenuntergang.
Hinweis: Die Geschichte mit dem Manna geschah zeitlich gesehen vor der
Gesetzgebung der 10 Gebote. Deshalb ist dies ein Beweis dafür, dass
der Sabbat nicht erst durch die 10 Gebote eingeführt wurde, sondern
schon von Anfang der Welt den Menschen bekannt gewesen sein muss. Er wird zwar in der Bibel erst wieder
bei der Wüstenwanderung erwähnt, dies ist aber kein Beleg dafür, dass die Patriarchen den Sabbat nicht
gehalten haben. Es war einfach selbstverständlich und bedurfte keiner besonderen Erwähnung. Erst durch die
heidnischen Einflüsse ging der Sabbat verloren und Gott musste seinem Volk wieder zeigen, welcher Tag der
Sabbat ist.
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| 2.Mose 20,8-11 |
Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten
und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein
Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der
HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und
heiligte ihn. |
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Als das Volk Israel durch die Wüste zog, gab Gott diesem Volk am Berg
Horeb die "10 Gebote" (Dekalog).
Das 4. Gebot fordert uns Menschen auf, dem "Sabbat" zu gedenken, denn
am Sabbat ruhte Gott von seinen Werken nach der Erschaffung der Erde und deshalb hat er diesen Tag
zum Gedenken an den Schöpfer eingesetzt.
Der Sabbat ist also nicht nur für die Juden bestimmt oder für das damalige Volk Israel, sondern der Sabbat geht zurück auf die
Schöpfung dieser Erde.
In Offenbarung 14.6 steht die große Botschaft
für uns Menschen geschrieben,
dass wir wieder diesen Sabbat halten sollen. Nicht, weil wir Juden sein
sollen, sondern weil wir an Gott als den Schöpfer dieser Erde glauben sollen,
an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!
Gibt es noch außer den Juden, die den Sabbat am Samstag halten,
einen Beweis dafür, dass der siebente Tag nicht der Sonntag
ist?
1. Die heidnischen Römer beteten die Sonne an. Durch
den Übergang vom heidnischen Rom ins päpstliche Rom kam der Sonntag in in das Christentum.
2. In den meisten Lexika steht als Erklärung für Sonntag:
"Erster Tag der Woche."
3. In 108 Sprachen der Welt wird unser Wort Samstag mit "Sabbat" wiedergegeben.
In Portugiesisch und Spanisch: "Sabbado", in Russisch: "Sabbatu", in
Bulgarisch: "Shubbata", in Arabisch: "As-Sabt", usw.
4. Der Mittwoch bedeutet "Mitte der Woche". Dies aber macht nur Sinn,
wenn der Sonntag der erste und der Samstag der siebente Tag der Woche
ist.

Es gibt aber noch weitere Beweise, wie wir nachher sehen werden...
Hinweis: Der Rhythmus der 7-Tage-Woche hat sich im Laufe der Zeit nicht
verändert. Die Juden haben ihren eigenen Kalender, der sich in Tausenden
von Jahren nicht geändert hat. Auch durch die Umstellung vom "Julianischen
Kalender" auf den "Gregorianischen Kalender" hat sich am 7-Tage-Rhythmus
nichts geändert. Auch gibt es aus naturwissenschaftlicher Sicht keinen Grund für eine
7-Tage-Woche. Sie ist nur durch den biblischen Schöpfungsbericht begründbar.
Hinweis: Auch die Formulierung "Gedenke..." weißt darauf hin, dass der
Sabbat vor der Gesetzgebung bekannt gewesen sein muss, denn sonst hätte
man diesem Tag ja nicht gedenken können.
Hinweis: Der Sonntag erinnert in keiner Weise an ein Gebot, dass Jesus oder Gott uns gab,
sondern an eine heidnische Gewohnheit, die Sonne anzubeten. Das erste
polizeiliche Sonntagsgesetz wurde zur Heiligung der Sonne im Jahre 312
n. Chr. verordnet. Kaiser Konstantin der Große, der Urheber dieses Gesetzes,
führte auch weitgehend den Vorsitz auf den Bischofssynoden. So wundert
es auch nicht, dass die Kirche im Laufe der Zeit den Sonntag anerkannte und ihn theologisch rechtfertigte,
Pater Geiermann, ein katholischer Priester sagte: "Wir halten den Sonntag
statt des Sabbats, weil die katholische Kirche im Konzil zu Laodicea
im Jahr 364 die Heiligkeit des Samstags auf den Sonntag verlegt hat."
("Converts Catechism of Catholic Doctrin", S.50) (siehe Weitere
Zitate zum 4. Gebot).
Müssen wir nun den Sonntag halten, weil die Kirche den Sabbat
auf den Sonntag verlegt hat?
Die Antwort erhalten wir in Apostelgeschichte 5,29:
Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muß Gott mehr
gehorchen als den Menschen.
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| Matthäus 22,35-40 |
Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: Meister,
welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer
Seele und von ganzem Gemüt« Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich
selbst« In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. |
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Es gibt Menschen die behaupten, Jesus hätte die 10 Gebote abgesetzt
und durch diese zwei Gebote ersetzt. Stimmt das? Gelten die 10 Gebote nicht mehr?
Die 10 Gebote stehen in 2. Mose 20,1-17.
Das 5. Gebot sagt uns, dass wir Vater und Mutter ehren sollen. Brauchen
wir das jetzt nicht mehr tun? Dürfen uns unsere Eltern egal sein, wenn
sie alt sind?
Das 6. Gebot sagt uns, dass wir nicht töten sollen. Dürfen wir jetzt
hergehen und einfach Menschen umbringen?
Das 7. Gebot sagt uns, wir sollen nicht ehebrechen? Dürfen wir uns jetzt einfach
dem Zeitgeist anpassen und die Ehe für Nichts erachten?
Das 8. Gebot sagt uns, wir sollen nicht stehlen? Kann ich jetzt hergehen
und von meinem Nachbarn alles mitnehmen was mir gerade so gefällt?
Das 9. Gebot sagt uns, wir sollen keine Unwahrheiten erzählen. Dürfen
wir jetzt lügen und betrügen so wie es uns in den Sinn kommt?
Das 10. Gebot sagt uns, dass wir nicht neidisch sein sollen auf das,
was unser Nächster hat. Sollen wir jetzt unseren Mitmenschen nichts
mehr gönnen?
Sie werden sicher alles mit NEIN beantworten. Alle diese Gebote hat
Jesus unter dem einen Gebot zusammengefasst: Liebe deinen Nächsten wie
dich selbst. Paulus schreibt in Römer 13,9:
Denn was da gesagt ist (2. Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht
töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem
Wort zusammengefaßt (3. Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
Betrachten wir nun die ersten 4 Gebote:
Das 1. Gebot sagt uns, dass wir nur Gott alleine dienen sollen und uns
nichts wichtiger sein soll, als Gott. Dürfen wir jetzt Gott in die unterste
Schublade stecken und uns nur noch um wichtigere Dinge kümmern, wie z.B. um unser
Auto?
Das 2. Gebot sagt uns, dass wir uns keine Bilder machen und sie anbeten
sollen? Dürfen wir jetzt Figuren von irgendwelchen Personen machen und
sie anbeten?
Das 3. Gebot sagt uns, dass wir den Namen Gottes nicht missbrauchen
sollen? Dürfen wir jetzt seinem Namen fluchen wie es uns gerade in den Sinn kommt?
Das 4. Gebot sagt uns, dass wir den Sabbat halten sollen zum Gedenken
an die Schöpfung dieser Erde. Müssen wir diesen Tag wirklich nicht halten?
Es scheint so, als seien 9 Gebote selbstverständlich noch gültig, nur
ein Gebot nicht mehr: das Sabbat-Gebot.
Jesus hat nicht an einer Stelle behauptet, dass der Sabbat nicht mehr
gültig sei und in der ganzen Bibel finden wir nicht eine Stelle, die
uns lehrt, wir bräuchten den Sabbat nicht mehr zu halten oder wir könnten uns
irgend einen Tag aussuchen, der uns gerade gefällt.
Und weil wir Gott aus ganzem Herzen lieben, halten wir auch seinen Sabbat
zum Gedenken an seine Schöpfung.
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| Matthäus 5,17-19 |
Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten
aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht
vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis
es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst
und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich;
wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. |
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Jesus betont an dieser Stelle, dass er keinesfalls das Gesetz, die Gebote
auflösen will. Er sagt uns sogar, dass die Gebote gültig bleiben, bis
Himmel und Erde vergangen sind. Das Sabbat-Gebot bleibt erhalten!
Hinweis: Jesus warnt uns Menschen sogar, etwas anderes zu lehren als
das, was in den 10 Geboten steht, denn die Übertretung der Gebote Gottes ist
Sünde und der Sünde Sold ist der Tod. Wer nun etwas anderes lehrt als die Gebote
Gottes, der lehrt die Menschen, in Sünde zu leben.
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| Lukas 4,16 |
Und er kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit
am Sabbat in die Synagoge und stand auf und wollte lesen. |
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Ein weiterer sehr wichtiger Grund dafür, warum wir den Sabbat halten
sollten ist der, dass Jesus ihn auch gehalten hat.
Jesus ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge (Kirche).
Als Jesus hier auf Erden lebte hat er uns gezeigt, wie wir die Bibel
zu verstehen haben. Er hat uns das Wesen Gottes gezeigt. Wenn Jesus
gewollt hätte, das wir an einem anderen Tag "Ruhetag" halten, hätte
er es uns dann nicht schon zu Lebzeiten gesagt?
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| Matthäus 24,20 |
Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. |
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Jesus beschreibt hier seinen Jüngern die Situation der "großen Bedrängnis", die erst nach seinem Tod eintreffen würde. Jesus
warnt seine Jünger, dass sie darum bitten sollen, dass ihre Flucht nicht am Sabbat geschehe.
Jesus teilt uns hier mit, dass auch noch nach seinem Tod der Sabbat Bestand haben wird.
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| Jesaja 66,22.23 |
Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand
haben, spricht der HERR, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen
Sabbat nach dem andern kommen, um vor mir anzubeten, spricht der HERR. |
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Nach Offenbarung 21 wird Gott am Ende der
Zeit unsere Erde neu schaffen. Und auch auf dieser neuen Erde werden die Menschen den Sabbat halten.
Der Sabbat wurde also nicht außer Kraft gesetzt, wie es manche Religionen behaupten, sondern er wird auch noch auf der neuen Erde Bestand
haben. Warum sollten wir dann diesen Sabbat nicht auch jetzt schon feiern?
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| 2. Mose 31,18 |
Und als der HERR mit Mose zu Ende geredet hatte auf dem Berge Sinai, gab
er ihm die beiden Tafeln des Gesetzes; die waren aus Stein und beschrieben von dem Finger Gottes. |
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Manche Menschen behaupten, der Sabbat gehöre zu den Mosaischen Gesetzen (von
Mose geschrieben) und muss deshalb nicht mehr gehalten werden, da sich diese Gesetze am Kreuz erfüllten.
Doch wie wir an dieser Stelle sehen, sind die 10 Gebote inklusive dem Sabbat-Gebot nicht von Mose aufgeschrieben worden, sondern von Gott
selbst. Die 10 Gebote wurden im Gegensatz zu den Zeremonialgesetzen in der Bundeslade aufbewahrt (siehe 5. Mose 31,26). Auch enthält
das wöchentliche Sabbatgebot keinen Hinweis auf das Opfer Jesu am Kreuz, sondern es geht zurück auf die Schöpfung der Erde und des Menschen.
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| Jakobus 2,10.11 |
Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot,
der ist am ganzen Gesetz schuldig. Denn der gesagt hat (2. Mose 20,13-14):
»Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein
Übertreter des Gesetzes. |
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Einige Personen behaupten, der Sabbat gehöre zur alten Ordnung und muss deshalb
nicht mehr gehalten werden. Doch wie wir bei Jakobus sehen, gehört das ganze Gesetz zusammen. Wenn wir den Sabbat nicht halten, so werden wir
am ganzen Gesetz schuldig. Es hört sich zwar etwas extrem an, aber in den Augen Gottes ist das Morden genau so schlimm, wie das Nichthalten
des Sabbats. In beiden Fällen verstößt man gegen das Gesetz Gottes.
Wer jetzt behauptet, wir stehen nicht mehr unter dem Gesetz, da Jesus für uns am Kreuz gestorben ist, der irrt sich.
In Römer 6,15 schreibt Paulus:
"Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir
nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne!".
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| Lukas 23,54-24,1 |
Und es war Rüsttag, und der Sabbat brach an. .. Sie kehrten aber um
und bereiteten wohlriechende Öle und Salben. Und den Sabbat über ruhten sie nach dem Gesetz. Aber am ersten Tag der Woche sehr früh
kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten. |
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Hier gibt uns die Bibel erneut einen wichtigen Hinweis dafür, welcher Tag der Sabbat ist.
Jesus starb am Rüsttag. Die christliche Gemeinde gedenkt dieses Ereignisses am Karfreitag. Am nächsten Tag, dem Sabbat, salbten die
Frauen seinen Körper nicht, da sie am Sabbat ruhten. Am darauf folgenden Tag, dem ersten Tag der Woche, wollten die Frauen seinen Körper
salben, doch das Grab war leer. Dieses Ereignis wird am Ostersonntag gefeiert.
Der Samstag ist also der Sabbat!
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| Johannes 20,19 |
Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt
und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!
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Es stimmt, dass die Jünger sich am 1. Tag der Woche versammelt hatten. Aber hatten sie sich versammelt um Gottesdienst zu feiern? Sie versammelten
sich aus Furcht vor den Juden. Auch ist dies kein Hinweis dafür, dass Jesus seinen Jüngern immer am 1. Tag der Woche erschienen ist. Einmal
erschien Jesus seinen Jüngern beim Fischen. Wäre dies der richtige Ruhetag gewesen, dann hätten ihn seine Jünger nicht gehalten.
Auch dies ist kein Beweis dafür, dass der Sonntag der richtige Ruhetag ist!
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| Apostel. 13,42 |
Als sie aber aus der Synagoge hinausgingen, baten die Leute, daß sie am nächsten Sabbat noch einmal von diesen Dingen redeten.
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Auch die Apostel geben ein Zeugnis dafür ab, dass der Sabbat auch in der frühchristlichen Gemeinde gehalten wurde, den die Apostel predigten
am Sabbat.
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| Jesaja 56,6 |
Und die Fremden, die sich dem HERRN zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen
Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Sabbat halten, daß sie ihn nicht entheiligen, und die an meinem Bund
festhalten, |
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Diese Stelle zeigt uns ganz deutlich, dass der Sabbat nicht allein für die Juden bestimmt war, sondern für alle, die an seinem Bund festhalten,
auch wenn es "Fremde" sind.
In Markus 2,27 teilt uns Jesus mit, dass der Sabbat um des Menschen willen gemacht ist und nicht nur allein für die Juden.
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| Johannes 14,15 |
Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. |
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Jesus betont, dass der Gehorsam gegenüber seinen Geboten die Liebe zu ihm ausdrückt. Welches sind aber seine Gebote?
Wie wir in "Jesus der Gesetzgeber" gesehen haben, war es Jesus, der das Volk
Israel aus Ägypten führte und es war Jesus, der die 10 Gebote am Sinai gab. Jesus gab uns am Sinai seine 10 Gebote
und erfüllte das Gesetz durch sein Leben und richtete das Gesetz auf (vgl. Matthäus 15,17-19).
Viele behaupten nun, sie halten den Sonntag als Ruhetag, da Jesus an einem Sonntag
auferstanden ist (Lukas 24). Nun, es ist kein Fehler, der Auferstehung
zu gedenken, schließlich ist Jesus für unsere Sünden gestorben. Aber
um der Auferstehung zu gedenken, gab uns Jesus zwei andere Dinge: Das
Abendmahl und die Taufe (Römer 6,1-5). Der Ruhetag aber ist zum Gedenken
an die Erschaffung unserer Erde.
Jeder, der Jesus als seinen persönlichen Erlöser angenommen
hat, möchte ihm und seinem Wort gehorchen.
Jesus sagt uns, wenn wir ihn lieben, wenn wir dankbar dafür sind,
dass er für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist, dann werden
wir seine Gebote halten.
Der Sabbat geht auf die Schöpfung dieser Erde zurück. Das
Volk Israel hat den Sabbat gehalten, Jesus selbst hat ihn gehalten,
die Apostel haben ihn gehalten und als eine der letzten großen
Botschaften dieser Erde sagt Gott uns, dass auch wir ihn wieder halten
sollen als Gedenken daran, dass Jesus diese Erde erschaffen hat (vgl.
Jesus als Schöpfer).
Hinweis: Nach Offenbarung 13,16 wird der Sabbat zum letzten großen Prüfstein für die Menschheit werden.
Wer sich dann für das "Malzeichen des Tieres" entscheidet, den werden die 7 letzten Plagen treffen (vgl.
Offenbarung 14,9). |
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