Offenbarung 13
| Offenbarung 13,1.2 |
Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und
sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf
seinen Häuptern lästerliche Namen. Und das Tier, das ich sah,
war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße
und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine
Kraft und seinen Thron und große Macht. |
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Offenbarung 13 beginnt damit, ein Tier zu beschreiben, das aus dem Meer kommt. Nach Daniel 7,23 ist ein Tier in der Prophetie ein Symbol für eine politische Macht.
Um diese Macht nun identifizieren zu können, müssen wir die verschiedenen Merkmale betrachten:
- Das Tier kommt aus dem Meer, welches nach Offenbarung 17,15 ein Symbol für Völker (Völkermeer) ist. Diese politische Macht
geht also aus Völkern hervor.
- Es hat ebenfalls wie der Drache aus Offenbarung 12,3 zehn Hörner und sieben Häupter. Nach Offenbarung 12,3
ist der Drache ein Symbol sowohl für Satan, als auch für das heidnische Rom. Diese Macht ist also eine satanische Macht und gleicht ihrem Wesen
nach dem eisernen Rom.
- Es hat lästerliche Namen. Die Macht gibt sich nicht nur Titel und Positionen, die im Gegensatz zu Gottes Wort stehen, sondern Gott selbst berühren.
- Es sieht einem Panther, einem Bären und einem Löwen ähnlich. Was ist die genaue Bedeutung?
Daniel 7 behandelt den Ablauf der Weltreiche. Diese Weltreiche wurden dem Propheten Daniel als Tiere gezeigt, die eins nach dem anderen aus dem Meer
steigen. Zuerst sah Daniel einen Löwen. Der Löwe steht für das babylonische Weltreich. Dann sah Daniel einen Bären. Der Bär steht für das medo-persische Weltreich.
Anschließend sah Daniel einen Panther, der für das griechische Weltreich steht.
Diese Macht, soll nun alle Merkmale dieser Weltreiche besitzen, da es wie ein Löwe, wie ein Bär und wie ein Panther aussieht. Welche Merkmale waren diese?
| Babylon: | Babylonische Riten und Symbole
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| Medo-Persien: | Dogmatik und Unfehlbarkeit (Gesetz der Meder und Perser)
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| Griechisches Reich: | Philosophische Lehren wie Unsterblichkeit und Fegefeuer |
- Es erhält seinen Macht und seinen Thron vom Drachen, der nach Offenbarung 12,3 sowohl ein Symbol für Satan,
als auch für das heidnische Rom ist. Diese Macht entsteht folglich unter dem Einfluss Satans und geht aus dem heidnischen Rom hervor. Rom überlässt dieser Macht seinen Thron.
Zusammen mit den vielen anderen Merkmalen, die in diesem Kapitel alle erwähnt werden, kann man an dieser Stelle schon sagen, dass es nur eine Macht auf dieser Welt gibt, auf die alle Merkmale des Tieres passen:
das päpstliche Rom!
Selbst ein Vergleich der in diesem Kapitel genannten Merkmal mit den Merkmalen des kleinen Horns aus Daniel 7, welches eindeutig ein Symbol für das päpstliche Rom ist,
bestätigt diese Aussage:
| Daniel 7,8 ... Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul;
das redete große Dinge. | |
Offenbarung 13,5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben zu reden große Dinge und
Lästerungen ... |
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| Daniel 7,25 Er wird den Höchsten lästern ... | |
Offenbarung 13,6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott ... |
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| Daniel 7,21 Und ich sah das Horn kämpfen gegen die Heiligen, und es behielt den
Sieg über sie ... | |
Offenbarung 13,7 Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie
zu überwinden ... |
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| Daniel 7,25 ... Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und
eine halbe Zeit. | |
Offenbarung 13,5 ... und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. |
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| Daniel 7,20 ... und es hatte Augen und ein Maul ... und war größer als die Hörner, die
neben ihm waren. | |
Offenbarung 13,7 ... und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und
Sprachen und Nationen. |
Hinweis: Die Bibel erhebt an dieser Stelle eine große Anklage gegen das päpstliche Rom. Sie bringt damit zum Ausdruck,
dass es nicht die Kirche Jesu Christi ist, sondern eine von Satan getäuschte Institution. Satan gab ihr die Macht, um
gegen Jesus und seine Nachfolger zu kämpfen und viele Menschen zu täuschen.
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| Offenbarung 13,3.4 |
Und
ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet,
und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte
sich über das Tier, und sie beteten den Drachen an, weil er dem
Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem
Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?
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Ein Haupt dieses Tieres soll eine tödliche Wunde erhalten. Dabei fällt auf, dass nicht die Häupter die Kronen tragen, sondern
die Hörner. Der Drache aus Offenbarung 12,3 hat gekrönte Häupter, während dieses Tier
gekrönte Hörner hat. Dies liegt ganz sicher daran, dass Satan bis zu diesem Zeitpunkt immer nur durch heidnische Reiche wirkte, die
eben durch gekrönte Häupter dargestellt sind.
Nun aber tritt in der Geschichte ein Wandel ein. Die Macht, durch die Satan nun
wirkt, hat kein gekröntes Haupt mehr, dafür wird sie aber angebetet, was auf eine religiöse Macht schließen lässt. Das Tier ist sowohl eine politische, als auch eine religiöse Macht. Ach das trifft auf das Papsttum zu.
Auch die tödliche Wunde trifft auf das Papsttum zu. Im Jahre 1798 n. Chr. nämlich nahm Napoleon durch seinen General Berthier Papst Pius VI. gefangen und brachte ihn ins Exil. Die päpstliche Vorherrschaft war damit zu Ende
(vgl. Daniel 7,25).
Doch die Bibel sagt nicht, dass damit die Macht Roms zu Ende sein würde. Nein, sie besagt nur, dass es so aussehen würde, als wäre das Haupt tödlich verwundet.
Die Wunde sollte nämlich wieder heilen. Rom sollte als wieder an Ansehen, Macht und Einfluss gewinnen.
Hinweis: 1798 n. Chr. besetzte die französische Revolutionsarmee Rom und forderte von Papst Pius VI. die Anerkennung der "bürgerlichen
Konstitution". Dazu war der Papst nicht bereit. Daraufhin nahm ihn General Berthier gefangen, worauf er 1799 starb. Zunächst hatte es so ausgesehen, als wäre dem Papsttum ein solch schwerer Schlag
versetzt worden, dass es keine Genesung mehr gäbe. Doch bald darauf wurde ein neuer Papst gewählt: Pius VII. Er verzichtete im Konkordat von 1801 mit Napoleon auf die während der Französischen
Revolution verloren gegangenen Kirchengüter und musste fortan staatliche Eingriffe bei der Einsetzung der Geistlichkeit hinnehmen. 1861 musste noch einmal ein Papst fliehen, als Rom Hauptstadt des
vereinigten Italien wurde. Schließlich verlor das Papsttum durch die Gründung des italienischen Königreichs seinen Kirchenstaat. 1870 kamen 500 Bischöfe aus aller Welt zum Vatikanischen Konzil
nach Rom. Dabei setzte Papst Pius IX. das Unfehlbarkeitsdogma durch (vgl. Marias Botschaft). 1929 wurde durch den Lateran-Vertrag mit der italienischen Regierung unter Mussolini
der Vatikanstaat wiederhergestellt. Die Wunde sollte heilen ...
Was bedeutet es nun, dass die ganze Erde sich über diese Tier wundern wird?
Die Elberfelder-Bibel übersetzt diesen Vers mit "... und die ganze Erde staunte hinter dem Tier her".
Die Interlinearübersetzung schreibt sogar: "... die ganze Erde lief dem Tier voll Bewunderung nach".
Nachdem also die tödliche Wunde wieder geheilt sein würde, würde die ganze Welt dem Tier voll Bewunderung nachlaufen. Wer Gelegenheit
hatte, das Medienereignis der Beerdigung des Papstes Johannes Paul II. zu verfolgen, wird der Erfüllung dieser Prophezeiung
sicherlich zustimmen. 4 Millionen Pilger, 4000 Journalisten und 200 Staatsgäste aus aller Welt reisten zum Begräbnis nach Rom.
Der "Papst des Jahrtausends" verstarb und die ganze Welt lief ihm voll Bewunderung hinterher.
Interessant an dieser Stelle ist noch der Hinweis, dass diejenigen, die dem Papsttum staunend hinterher laufen,
den Drachen anbeten, also Satan. Wie ist das zu verstehen?
Wenn wir die Bibel betrachten, so war das Heidentum immer eine gottfeindliche Religion. Deshalb hat Gott seinem Volk strengstens verboten, sich mit den Heiden zu vermischen
(vgl. z.B. 2. Könige 16,3). Durch den Übergang vom heidnischen zum päpstliche Rom, drangen viele heidnische Elemente in das Christentum ein. Die klare Sicht
auf das Evangelium verwischte mehr und mehr und der Tag der Anbetung Gottes, den Gott selbst im Paradies den Menschen schenkte (vgl. Der biblische Ruhetag Gottes),
wurde durch die Heiligung des ersten Tages der Woche verdrängt. So beten die Menschen heute leider - und in den meisten Fällen sicherlich auch ohne es zu wissen - den Drachen und das Tier an,
weil sie einen Tag heilig halten, der nicht die geringste Heiligkeit besitzt. Dieser Tag wurde durch Rom eingeführt (vgl. Zitate zum Sabbat) und dadurch ist er das Zeichen
der Autorität Roms (vgl. Das Malzeichen des Tieres).
Satan hat natürlich großes Interesse daran, dass die Menschen nicht dem Schöpfer des Himmels und der Erde die Ehre geben, sondern ihm.
Und wer kann mit ihm kämpfen?
Das päpstliche Rom hatte im Mittelalter ausgesprochen große Macht, so dass selbst Monarchen sich vor ihm fürchteten. Doch es gibt jemanden, der mit ihm kämpfen und ihn überwinden
kann: Es ist der König und Herrscher des Himmels und der Erde - Jesus Christus. Sein Reich besteht aus Liebe, Glück und Vertrauen und nicht aus Herrschaft, Zwang und Gewalt.
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| Offenbarung 13,5-7 |
Und
es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerung, und ihm wurde Macht
gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung
gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel
wohnen. Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen
und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle
Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.
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Dieses Tier redet große Dinge und lästert Gott 42 Monate lang.
Wie wir in Daniel 7,8 schon gesehen haben,
beziehen sich diese großen Dinge und Lästerungen auf die Lehren und Aussagen des päpstlichen Roms:
| - | Heiligung des Sonntags: Die Bibel gebietet uns,
den Sabbat zu heiligen (vgl. Der Ruhetag Gottes).
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| - | Unsterbliche Seele: Nach der Bibel ruhen alle
Menschen bis zur Wiederkunft Jesu (vgl. Die Täuschung).
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| - | Unfehlbarkeit des Papstes: Nur einer ist
unfehlbar, der Gott im Himmel (vgl. Marias Botschaft).
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| - | Sündenvergebung durch die Beichte: Nur einer kann
die Sünden vergeben, nämlich Gott!
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| - | Kindertaufe: Jesus wurde als Erwachsener getauft
und hat uns dadurch ein Beispiel gegeben.
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| - | Heiligenverehrung: Ist nach dem 2. Gebot verboten
(vgl. 2. Mose 20,4.5).
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| - | Ablass: Wir werden nur durch Gnade errettet und
nicht durch unsere eigenen Werke oder eventuelle Spenden (vgl. Römer 3,28).
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| - | Papst lässt sich "Heiliger Vater"
nennen: Nur einer darf sich Vater nennen, der Gott des Himmels (vgl. Matthäus 23,9).
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Sehr wichtig ist hier auch der erwähnte Zeitraum von 42 Monaten. In der Bibel besteht ein
Monat aus 30 Tagen. Daraus ergeben sich aus den 42 Monaten 1260 Tage. Nach dem
Jahr-Tag-Prinzip
stehen diese 1260 Tage für 1260 Jahre. Diese Zeitangabe führt uns wieder direkt ins
Buch Daniel, wo uns in Daniel 7,25 genau der
gleiche Zeitraum von 1260 Jahren begegnet. Dieser Zeitraum deckt genau die
päpstliche Vorherrschaft ab, die von 538 n. Chr. bis 1798 n. Chr. dauerte. Näheres über diesen Zeitraum lesen Sie bitte in
Daniel 7,25 nach.
Auch hatte das Tier Macht, gegen die Heiligen (Gläubige) zu kämpfen. Und es hatte Macht über alle Völker und Nationen. Auch diese Merkmale treffen auf das Papsttum zu. Im Mittelalter
verloren Millionen von Menschen ihr Leben, weil sie sich den Lehren des Papsttums widersetzten.

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| Offenbarung 13,8-10 |
Und
alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang
der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet
ist. Wenn jemand Ohren hat, der höre! Wenn jemand ins Gefängnis soll, dann wird er ins Gefängnis
kommen; wenn jemand mit dem Schwert getötet werden soll, dann wird
er mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der
Heiligen! |
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Bevor wir auf die Anbetung des
Tieres eingehen, wollen wir das geschlachtete Lamm näher betrachten. Im Luthertext ist diese Stelle etwas
verwirrend, deshalb betrachten wir nun Vers 8 im Grundtext:
Und anbeten werden es alle - Wohnenden auf der Erde, dessen - (sein) Name nicht
geschrieben ist im Buch des Lebens des Lammes - geschlachteten seit Grundlegung (der) Welt.
Die Stelle, auf die es hier ankommt, ist die, dass man nicht seit Grundlegung der Welt im Buch des Lebens steht,
sondern dass das Lamm seit Grundlegung der Welt geschlachtet ist. Nach
Johannes 1,29 ist Jesus das Lamm Gottes und in Jesaja 53,7
wird das Lamm zur Schlachtbank geführt. Daraus
folgt, dass Jesus von Anbeginn der Welt geschlachtet ist.
Wie ist das zu verstehen?
Durch die Übertretung des Gesetzes Gottes damals in Eden fiel die Menschheit in Sünde. Aus diesem Grund rief Gott seinen Erlösungsplan ins Leben.
Dieser Erlösungsplan sah vor, dass die Schuld und die Sünden eines jeden Menschen Gott selbst tragen würde. Dies geschah, als Jesus Christus
stellvertretend für die Schuld aller Menschen auf Erden am Kreuz auf Golgatha starb. Jesus, das Lamm Gottes, wurde
wegen der Sünden der Menschheit "geschlachtet". In alttestamentlicher Zeit mussten die Israeliten zur
Vergebung der Sünden ein Tier opfern. Diese Opferungen waren symbolische Handlungen, die auf den zukünftigen Tod
Jesu verweisen sollten. Seit Anfang der Welt, ja sogar noch vor Schöpfung des Menschen (vgl.
Evolution vs. Schöpfung), stand der Erlösungsplan schon fest oder wie es
folgende Stelle besagt:
Offenbarung 14,6 Und ich sah einen anderen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges
Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen
und Völkern ...
Der Erlösungsplan des Menschen ist das "Ewige Evangelium", das sich seit Adam nicht geändert hat. Wer von der
Schuld der Sünde frei werden will, der muss heute auf das Kreuz zurückblicken. Die Menschen zur
Zeit des Alten Testamentes blickten durch ihre symbolischen Opferungen auf das Kreuz voraus. Das Zentrum der
Erlösung ist und bleibt das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.
Wie kann man nun das Tier anbeten?
In Daniel 3 wird uns eine Geschichte erzählt, in der drei Israeliten ein von Menschen
gemachtes, goldenes
Standbild anbeten sollten. Diese drei Israeliten widersetzten sich diesen Anordnungen
und wurden in einen Feuerofen geworfen. Die Geschichte geht natürlich noch weiter, aber
sie ist charakteristisch für das Vorgehen Satans und sollte sich in späterer Zeit mehrfach wiederholen.
Der Sonntag ist ein eindeutiges Zeichen des päpstlichen Roms (vgl. Der Ruhetag Gottes), da er von Menschen eingerichtet wurde und nicht von Gott.
Und obwohl sehr viele Menschen heute eine Bibel besitzen und selbst die 10 Gebote nachlesen könnten, halten die allermeisten Christen einen falschen Ruhetag. Auf der ganzen Welt sind jetzt schon
Bestrebungen der verschiedenen Kirchen im Gange, den Sonntag immer mehr zu schützen und noch fester in der Gesetzgebung zu verankern, obwohl er nach den 10
Geboten ein normaler Arbeitstag ist. Die ganze Welt betet dieses Tier an!
Und weil Gott wusste, dass viele Menschen, die Gott treu bleiben und nicht dem Papsttum huldigen, ihr Leben lassen müssen, ruft er ihnen zu, geduldig zu sein. Gott wird mit ihnen im Gefängnis sein, wie
er damals mit Paulus und Petrus im Gefängnis war. Gott wird sie bis in den Tod begleiten, wenn sie treu sind. Aus diesem Grund ist der Glaube, das Vertrauen zu Gott, so enorm wichtig. Denn in
schwierigen oder lebensbedrohlichen Situationen Gott die Ehre zu geben, das erfordert Glauben!
Offenbarung 2,10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in
Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
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| Offenbarung 13,11.12 |
Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner
wie ein Lamm und redetet wie ein Drache. Und es übt alle Macht
des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die
Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche
Wunde heil geworden war.
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Das erste Tier kam aus dem Meer und ging aufgrund politischer Umwälzungen aus den Nationen hervor (vgl. Vers 1). Das zweite Tier kommt allerdings aus der Erde. Daher
muss dieses Tier friedlich auf einem unbewohnten oder zumindest fast unbewohnten Gebiet entstehen.
Dieses Tier hat Hörner wie ein Lamm, d. h. das Wesen dieser Macht muss christliche Züge haben. Doch ab einem bestimmten Zeitpunkt wird es anfangen, wie ein Drache zu reden.
Es wird irgend wann genauso von Satan für seine Zwecke missbraucht werden, wie alle anderen in der Prophetie genannten Tiere. Mit dem Hinweis auf die tödliche Wunde des ersten Tieres,
können wir folgern, dass diese Macht um das Jahr 1798 n. Chr. entstanden sein muss.
Es gibt nur eine Nation, auf die alle diese Beschreibungen passen: die Vereinigten Staaten von Amerika!
Schauen wir uns mal ein paar geschichtliche Daten an:
- 1776: Erklärung der Unabhängigkeit
- 1783: Außer Frankreich erkennen alle die Unabhängigkeit an
- 1787: Die Verfassung wird erlassen
- 1791: Die Verfassung wird ergänzt
- 1798: Frankreich erkennt die Unabhängigkeit der USA an
Genau das Land, das dem päpstlichen Rom die tödliche Wunde versetzte, erkennt noch im gleichen Jahr die
Vereinigten Staaten als unabhängige Staaten an. Damit entsteht das zweite Tier zur Zeit der tödlichen Wunde des
ersten Tieres.

Infolge der Verfolgungen, die in Europa aufgrund der Reformation herrschten, flüchteten viele Menschen nach
Amerika, um der Schreckensherrschaft des päpstlichen Roms zu entkommen. Sie
flüchteten in ein fast unbewohntes Land (Tier steigt aus der Erde auf).
Da diese Nation von Protestanten gegründet wurde, hatte es zwei
Hörner wie ein Lamm. Diese Hörner stellen treffend das Wesen der Regierung
der Vereinigten Staaten dar, wie es sich in ihren Grundsätzen, Republikanismus und
Protestantismus, ausdrückt. Diejenigen, die an den Ufern Amerikas zuerst Zuflucht
fanden, jubelten, dass sie ein freies Land erreicht hatten, das frei war von den
Ansprüchen des päpstlichen Roms und der Tyrannei königlicher Herrschaft. Sie
entschlossen sich, eine Regierung auf der breiten Grundlage bürgerlicher und
religiöser Freiheit aufzurichten. Doch es sollte eine Wandlung folgen, so dass diese Nation wie ein Drache reden sollte.
1775, als General Washington das Kommando über die Unabhängigkeitsarmee
hatte, gab es nur eine katholische Gemeinde in der USA. 1885 forderte Papst Leo XIII. alle Katholiken auf, dass sie sich am
politischen Leben der Länder beteiligen müssen.
Heute stehen ca. 50 Millionen Katholiken als stärkster religiöser
Block den Protestanten gegenüber. Die USA werden alle ihre Bemühungen darauf ausrichten, die angeschlagene
päpstliche Macht wieder herzustellen. Sie werden dafür Sorge tragen,
dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier wieder anbeten. Die Heiligung des Sonntags, die im Gegensatz zur Heiligung des
biblischen Sabbats eine Einrichtung der römischen Kirche ist, ist das Zeichen der Autorität Roms
(vgl. Die 10 Gebote). Wer den Sonntag hält, obwohl es doch dafür kein göttliches Gebot in
der Bibel gibt, der gibt damit automatisch Rom die Ehre und betet es an. Die USA werden dafür Sorge tragen, dass die
ganze Welt und die darauf wohnen den Sonntag heiligen werden. Damit wird dann das 1. Tier angebetet werden.

Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen. Was heißt das?
Nun, es ist natürlich schwer zu beweisen, aber da die Bibel immer recht hat, können wir davon ausgehen, dass die USA die gleiche Macht wie das Papsttum haben wird. Und zwar mit seiner Zustimmung (vor seinen Augen).
Worin bestand die Macht des päpstlichen Roms?
Rom hatte schon immer die verfolgt, die sich ihm widersetzten. Genau das sollen die
USA jetzt ebenfalls tun. Das päpstliche Rom war auch die Weltmacht im Mittelalter und
welche Weltmacht haben wir heute? Ich glaube jedem ist klar, dass dies nur auf die
USA zutreffen kann.
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| Offenbarung 13,13.14 |
Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf
die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen; und es verführt,
die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des
Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen,
daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert
hatte und lebendig geworden war. |
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Wenn man an die USA
und an "Feuer vom Himmel" denkt, könnte man leicht meinen, damit seien die Atombombenanschläge
gemeint. Die Bibel ist aber in erster Linie nicht politisch - militärisch, sondern heilsgeschichtlich zu verstehen.
Es geht immer um Gottes Erlösungswerk für sein Volk und um die dunklen Machenschaften Satans. Deshalb muss mit dem
"Feuer von Himmel" etwas anderes gemeint sein.
Viele Bibelstellen bringen Feuer, das vom Himmel fällt, mit dem Wirken Gottes in Verbindung. So z.B. in 1. Könige 18,24.28.39, wo Elia Gott darum bat, dass er Feuer vom Himmel fallen lassen möge, um seine Botschaft zu bestätigen.
Oder in Lukas 3,16, wo steht, dass Jesus mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen wird. In
Apostelgeschichte 2,1-4 wird uns geschildert, dass am Pfingstereignis der Heilige Geist wie feurige Zungen vom Himmel auf die Apostel fiel.
Feuer vom Himmel steht also für das Wirken Gottes und des Heiligen Geistes.
In diesem Kapitel wird uns aber berichtet, dass das Feuer nicht von Gott kommt, sondern dass es in Amerika seinen
Ursprung hat. Von dort sollen die Zeichen und Wunder kommen. Daraus können wir schließen, dass dieses Feuer für
den neuzeitlichen Spiritismus steht, der in den USA seine Wurzeln hat.
Gerade die charismatische Bewegung soll eine vom heiligen Geist geleitete Bewegung sein, die alle Religionen
miteinander verbinden soll. Sie hat Ende des 19. Jhdt ihren Ursprung in Amerika und breitet sich seit 1960
auf der ganzen Welt aus. Diese Bewegung macht selbst vor der katholischen Kirche nicht halt. Ein typisches
Merkmal für diese Bewegung ist das Zungenreden. Jeder, der zu dieser Bewegung gehören will, muss die
Gabe des Zungenredens beherrschen. Doch was sagt die Bibel dazu?
In 1. Korinther 12,1-13 werden die Gaben des heiligen Geistes beschrieben. Dabei fällt auf, dass
nur manche die Gabe der Zungenrede bekommen und niemals alle. So hart das auch klingen mag, aber
es ist unbiblisch, dass alle in einer religiösen Bewegung die Zungenrede beherrschen. Wenn diese Gabe
nun nicht vom heiligen Geist kommen kann - weil sie unbiblisch ist - dann ist sie eine Form des Spiritismus. Gerade in
der charismatischen Bewegung spielen außergewöhnliche und unerklärliche Phänomene, Zeichen, Wunder und
Krankenheilungen eine entscheidende Rolle. Sie werden als machtvolle Bekundungen des heiligen Geistes angesehen.
Doch wenn Gott durch seinen heiligen Geist wirkt, dann führt er den Menschen zur Buße und zur Umkehr und nicht in
eine emotionale Ekstase. Jesus selbst warnte uns davor:
Matthäus 24,24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und
Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
Das Kennzeichen der letzten Gemeinde auf Erden ist nicht eine gemeinsame spirituelle Erfahrung, wie z. B. die Gabe
des Zungenredens, die die christlichen Religionen miteinander verbinden soll. Das Kennzeichen des letzten Gemeinde
ist Buße und Gehorsam gegenüber den Geboten Gottes:
Offenbarung 14,12 ... hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben
an Jesus!
Hinweis: Die Bibel berichtet davon, dass Gott kurz vor der Wiederkunft Jesu seinen heiligen Geist ausgießen
wird (vgl. Der Spätregen). Doch die Bedingung, um diesen heiligen Geist zu empfangen, ist
Glaube, Umkehr und Gehorsam.
Was ist das Bild des Tieres?
Ein Bild ist eine Kopie, kein Original, aber es sieht gleich aus wie das Original.
Das Bild, das entstehen wird, wird dieselben Merkmale haben und das Gleiche tun, wie das erste Tier. Welche Merkmale
werden dies sein und was tat das päpstliche Rom im Mittelalter?
- Es war eine politische Macht (vgl. Daniel 7,23)
- Es war auch eine religiöse Macht (vgl. Vers 4)
- Es war eine weltweite Macht (vgl. Vers 4)
- Es verfolgte alle, die sich ihm widersetzten (vgl. Vers 7)
Wenn sich führende Kirchen der Vereinigten Staaten in den Lehrpunkten, die
sie gemeinsam haben, vereinigen und den Staat beeinflussen, dass er ihre
Verordnungen durchsetze und ihre Satzungen unterstütze, wird das
protestantische Amerika ein Bild vom päpstlichen Rom errichtet haben und die
Verhängung von Strafen über Andersgläubige wird die unausbleibliche Folge sein. Nachdem in Amerika das Bild
des Tieres errichtet und damit die Verbindung von Kirche und Staat geschlossen wurde, werden die anderen Länder
dieser Welt dem Beispiel Amerikas folgen, denn die Bibel sagt, dass die auf Erden wohnen, dem Tier ein Bild
errichten werden und das schließt alle Länder mit ein.
Hinweis: In den USA sind derzeit Bewegungen im Gange, bei denen die Protestanten
verschiedenster Glaubensrichtungen sich mit ihren Interessen in der religiösen Rechten vereinen. Sobald diese Vereinigung ein großer religiöser
Block geworden ist, werden sie versuchen, mit Hilfe der Regierung ihre Satzungen durchzusetzen.
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| Offenbarung 13,15 |
Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres,
damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle,
die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. |
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Nachdem die Verbindung von Kirche und Staat
vollzogen ist und der Protestantismus auf den Staat Einfluss genommen hat (Geist verleihen), wird er reden, d. h. er
wird Gesetze erlassen, damit das Bild des Tieres und somit auch automatisch das Tier selbst angebetet wird. Alle
die sich dagegen widersetzen, sollen dann getötet werden.
Wie kann das vor sich gehen?
Die Geschichte wird sich wiederholen und eine falsche Religion wird erhöht werden. Der
erste Tag der Woche, der Sonntag, ein gewöhnlicher Wochentag, der nicht die geringste
Heiligkeit besitzt, wird aufgerichtet werden wie einst das Standbild zu Babylon (vgl. Daniel
3). Allen Völkern, Sprachen und Nationen wird befohlen werden, diesen falschen Sabbat zu ehren
(vgl. Das Malzeichen des Tieres). Es ist Satans Plan, den Tag für nichts zu achten, der von Gott eingesetzt
und der Welt zum Gedächtnis der Schöpfung gegeben wurde.
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| Offenbarung 13,16-18 |
Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die
Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an
ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder
verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen
des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der
überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl
ist sechshundertundsechsundsechzig. |
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Das Zeichen soll der Name oder die Zahl des Tieres sein. Was ist darunter zu verstehen?
Zuerst überlegen wir uns die Zahl des Tieres, denn es soll die Zahl eines Menschen sein. Das Tier haben wir bereits weiter oben als das päpstliche Rom identifiziert.
Die Zahl soll nun die Zahl des Papsttums und gleichzeitig die Zahl eines Menschen sein. Die Zahl kann also nicht für eine einzelne Person stehen, sondern muss für ein Amt stehen, da eine
einzelne Person nicht während des gesamten Bestehens des päpstlichen Roms gelebt hat.
Der Papst gab sich u. a. selbst das Amt, der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden zu sein. Darin gründet
die Kirche ja ihre Heilsansprüche. Nur wer im Schoße der römischen Kirche ist, kann errettet werden. Dieses Amt kommt
ganz besonders in einem der sehr vielen Titel des Papstes zum Ausdruck. Er lautet "Vicarius Filii Dei". Dieser Titel heißt
übersetzt "Stellvertreter des Sohnes Gottes". In der lateinischen Sprache besitzen ja bekanntlich manche Buchstaben
Zahlenwerte: J oder I = 1, V oder U = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500, M = 1000.
Angewandt auf das Amt des Papstes "Vicarius Filii Dei":

Hinweis: Bei lateinischen Inschriften in antiken Denkmälern, z. B. in Rom, wurde immer der Buchstabe "U" wie auch das "V" in spitzer Form geschrieben.
Darum haben beide den gleichen Zahlenwert 5.
Schon seit Beginn der Reformation haben Bibelausleger in dem Amt "Vicarius Filii Dei" die Zahl 666
für das päpstliche Rom entdeckt. A. Helwig entdeckte die Zahl 1612 n. Chr., D. Cramer 1618 n. Chr, G. Pacard 1604
n. Chr. und J. Hus entdeckte die Zahl bereits vor der Reformation im Jahre 1412 n. Chr.
Hinweis: Im Griechischen heißt "anti" übersetzt "an Stelle von". Das Amt "Vicarius Filii Dei" bedeutet
also "Stellvertreter Christi" oder "An Stelle von Christus" oder eben einfach "Antichrist".
Spätestens jetzt sollte uns klar sein, wer mit dem Tier, das aus dem Meer kommt, gemeint ist. Betrachten wir nun
das Zeichen des Tieres.
Das Zeichen muss direkt mit dem päpstlichen Rom und seiner Autorität zu tun haben. Wir nehmen jetzt
Offenbarung 14,9.10.12 zu Hilfe. Dort heißt es, dass alle Menschen
die letzten Plagen erhalten werden, die das Tier anbeten und sein Zeichen entweder an die Hand oder an die Stirn annehmen. Alle anderen werden als
diejenigen beschrieben, die die Gottes Gebote halten. Daraus können wir ableiten, dass das Zeichen des Tieres mit den
Geboten Gottes in Verbindung stehen muss!
Wenn es um die Gebote Gottes geht, dann kann es sich bei dem Zeichen nur um den falschen Sabbat handeln,
der durch das päpstliche Rom eingesetzt wurde und seitdem das Zeichen seiner Autorität ist (vgl.
Der Ruhetag Gottes).
5. Mose 6,6-9 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie
deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich
niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen
zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore.
Die Worte oder Gebote Gottes sollen zum Zeichen auf der Hand und zwischen den Augen, also auf der Stirn sein. Das Zeichen des Tieres soll auf der Hand
oder auf der Stirn sein soll. Auch hier erkennen wir, dass es bei dem Zeichen
um die Gebote Gottes geht (vgl. Das Malzeichen des Tieres).
Wenn nun der Sonntag per Gesetz erzwungen wird, werden alle, die sich für den Sonntag anstatt
dem biblischem Sabbat entscheiden, sich ein Zeichen machen. Das Zeichen ist die Entscheidung an sich.
Wer sich wissentlich gegen den Sabbat entscheidet, der macht sich das Zeichen an die Stirn. Wer einfach
nur die Gesetze befolgen wird, ohne sich Gedanken darüber zu machen, der macht sich das Zeichen an
die rechte Hand. Gott hingegen möchte, dass wir beides tun - denken und handeln. Der Verstand und das Handeln müssen mit dem Wort Gottes übereinstimmen!
Alle, die sich nicht dieses Zeichen, also die Beachtung des Sonntags anstelle des biblischen Sabbats, an die Hand oder an die Stirn machen werden, werden weder kaufen noch
verkaufen können. Wenn diese Zeit kommt, werden alle Menschen, die die Gebote Gottes halten
von jeglicher irdischer Unterstützung abgeschnitten sein. Wir müssen lernen, dass wir uns in dieser
Zeit ganz auf Gott verlassen müssen.
Wir alle müssen uns auf diese großen Ereignisse, die bald über uns hereinbrechen werden, vorbereiten!
Hinweis: Viele deuten das Zeichen des Tieres, das an die Hand oder an die Stirn kommt, als den Barcode, der
ebenfalls 666 enthält. Wieder andere sehen in dem Zeichen des Tieres die neuen RFID Chips. In
Offenbarung 14,12 steht aber dieses Zeichen in direktem Zusammenhang
mit den Geboten Gottes. Wer das Zeichen annimmt, bekommt die Plagen und wer es nicht annimmt, der hält die
Gebote Gottes. Der Barcode oder ähnliches fällt an dieser Stelle als Erklärungsversuch aus, da diese nichts mit den Geboten
Gottes zu tun haben.
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