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17.01.2004 Der Papst fordert eine neue Weltordnung

In seiner Predigt am Neujahrstag forderte Papst Johannes Paul II. eine neue Weltordnung. "Man spürt die Notwendigkeit einer neuen Weltordnung", die auf den "Erfahrungen und Resultaten der Vereinten Nationen" beruhen solle, so der Papst wörtlich. Nur eine "Zivilisation der Liebe" könne überleben. Die Grundlagen dieser neuen Weltordnung sollten die Menschenwürde, die gesellschaftliche Entwicklung, die Solidarität zwischen reichen und armen Nationen und das Teilen der Ressourcen und des wissenschaftlich-technischen Fortschritts sein.

Was mit dem 1. Irak-Krieg offiziell seinen Lauf nahm, als Präsident Bush den Beginn der "Neuen Weltordnung" verkündete, entspricht nun auch den Forderungen des päpstlichen Roms. Entscheidend dabei ist, dass nicht etwa die Bibel oder die 10 Gebote Gottes die Grundlage dieser Weltordnung bilden sollen, sondern die Menschenwürde und die Solidarität zwischen den Menschen. Es scheint so, als hätten die Worte der französischen Revolution "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" nie ihre Bedeutung verloren.

Des weiteren hat Papst Johannes Paul II. zu einem verstärkten Einsatz für den Frieden aufgerufen. Das Völkerrecht müsse als Grundlage des Friedens geachtet werden. In einer anderen Rede sagte er, dass Jesus geboren sei, "um uns den Frieden zu bringen".

In Offenbarung 17 hat Gott uns durch sein Wort mitgeteilt, dass genau diese religiös-politische Konstellation kurz vor der Wiederkunft Jesu eintreten würde. Durch den Irak-Krieg von den USA offiziell eingeleitet, durch die UNO ausgeführt und von der Kirche gefordert, wird diese "Neue Weltordnung" kommen. Sie wird eine Verbindung von Kirche und Staat sein, die in Offenbarung 17 sinnbildlich durch eine Hure, welche auf einem Tier sitzt, dargestellt ist. Von diesem Tier, welches eine weltliche Macht darstellt, heißt es in Offenbarung 17,11-14:

Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige .. Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier.

Die Bibel beschreibt hier ein weltweites politisches Bündnis, welches die Hure, also die verschiedenen abgefallenen Religionen, tragen wird. Diese Verbindung von Kirche und Staat wird nach Offenbarung 13,15 in letzter Konsequenz dazu führen, dass das Volk Gottes auf Erden wieder unter Verfolgung leiden wird, ehe es durch die Wiederkunft Jesu befreit wird.

Die Aussicht, auf dieser Erde ein Reich des Friedens unter Führung der Kirche aufzurichten, ist eine Ansicht, die ganz und gar nicht in der Bibel enthalten ist. Während der Papst behauptet, Jesus sei gekommen, um den Frieden zu bringen, so sagte Jesus in Matthäus 10,34 selbst:

Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Den Frieden, den Gott uns in seinem Wort verheißen hat, werden wir auf dieser Erde nicht erhalten. Erst wenn Satan und die Sünde vernichtet sind, wenn es keinen Tod mehr geben wird, erst dann werden wir das Leben haben, das Gott uns seit Anbeginn der Schöpfung im Paradies gegeben hat, das wir aber durch unsere Auflehnung gegen die Gebote Gottes verloren haben.

In Offenbarung 21 hat Gott uns einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen. Jeder, der die Erlösungstat Jesu am Kreuz für seine Sünden angenommen hat und den Willen Gottes aus Dankbarkeit für seine Erlösung gerne tun will, der wird eines Tages zusammen mit Jesus auf dieser neuen Erde sein und auf Ewig Frieden haben.