News10.12.2000: Erste Berichte von den beiden Weltgipfeln in New YorkDer "Weltfriedensgipfel der Religionen" mit seinen rd. 1000 Repräsentanten und die "Millenniumstagung" der Vereinten Nationen stellten befriedigend fest: "Weltreligionen und Weltpolitik rücken näher zusammen", denn nur so könne der Weltfriede erhalten und die Zukunft gestaltet werden. Kofi Anan erklärte, daß die UN "moralisch-geistige Begleitung suche, weil sonst keine lebensfähige Weltordnung aufgebaut werden könne". Der Premier-Minister Tony Blair forderte die Religionen auf, "gemeinsame Wurzeln herauszuarbeiten und auf diese Weise an der Globalisierung mitzuwirken. In einer sich rasant entwickelnden Zeit gäbe es für engstirnige Traditionen keinen Platz mehr, traditionelle Werte seien neu zu bestimmen." Als Schlüsselperson im "Parlament der Weltreligionen" und zugleich Staatsmann verbindet er Kirche und Staat und fordert engere Beziehungen zwischen den Religionen. "In Deutschland wird dieses Ziel u.a. durch einen ´Runden Tisch der Religionen´ verfolgt." Das Gremium trifft sich zweimal im Jahr als "Mainzer Dialog". Die Erfüllung der prophetischen Aussagen in den Kapiteln Off. 13, Off. 17 und Off. 18 kommt sehr schnell auf uns zu. |
