News01.11.2000 Die Einheit kommt - wo aber ist der Führer? (Offb.13.8)Dave Hunt: "Wir haben uns so weit von der Wahrheit entfernt, daß sogar führende Evangelikale den Papst als großen Mann Gottes hochjubeln. ... Billy Graham nennt den Papst den größten geistlichen Führer." (Zeitruf 3/00, S.2). Einer der Höhepunkte im "Heiligen Jahr" war das sechstägige Weltjugendtreffen in Rom: "Papst Joh. Paul II. hat am Sonntag mit mehr als zwei Millionen Jugendlichen aus 160 Ländern ... den Abschlußgottesdienst ... gefeiert. Es war die größte Messe in der Geschichte der italienischen Hauptstadt. (FAZ 21.8.00, S.9). "Die entscheidenden Festlegungen für die Zukunftsrichtung der gesamten Menschheit kommen aus Rom. ... Das heißt im Klartext: völlige Anpassung an das päpstliche Primat." (Zeitruf, S.4). Gorbatschow, Ehrenbürger der verschiedenen Städte der Welt, "der Mann der die Welt verändert hat", wird "von vielen als mythische Figur wahrgenommen: ein Geweissagter, ein von Gott Gesalbter. Er hatte das Blutmal auf der Stirn. ... Ein Beweger von der Art Gorbatschows war erwartet worden wie der Messias schon lange." (S.4). In einem Interview berichtet Gorbatschow von seinem Gespräch mit dem Papst: "Das war das wichtigste Treffen meines Lebens. Es gibt Menschen, die weitersehen als andere, die tiefer denken und die zuweilen überraschend handeln. Zu diesen Menschen gehört auch Johannes Paul II. ... Zweifellos hat das persönliche Zeugnis von Johannes Paul II. einen bedeutenden Einfluß auf mein Leben und meine Entscheidungen gehabt." (S.4). Der bekannte Politiker Peres sandte einen Brief an den Papst und "machte darin das Angebot, die Souveränität über Jerusalem an den Vatikan zu übergeben", damit die Palästinenser und Israeliten in Zukunft friedlich miteinander leben können. "Die Stadt wird einen israelitischen und einen palästinensischen Bürgermeister haben, und beide werden dem heiligen Stuhl unterstellt sein." (S.5). Ein evang. Pfarrer in Potsdam empfiehlt seiner Kirche, auch Maria um Fürbitte anzurufen und verkündigt "die Bedeutung Marias und seine Erfahrungen mit dem Rosenkranz" und schrieb in einer katholischen Zeitung: "Johannes Paul II. ist für mich wie ein Felsen in der Brandung des modernen Zeitgeistes, welcher alles hinwegspülen möchte, was eine Tradition und Sitte war. Darin ähnelt er unserem Reformator Martin Luther mit seinem ´Hier stehe ich, ich kann nicht anders´." (idea 38/00, S.10). Auch der evang. Bischof Christian Knuth, (Schleswig) kann sich "unter bestimmten Voraussetzungen" den Papst in seiner Eigenschaft als Bischof von Rom als Sprecher der weltweiten Christenheit vorstellen. (idea 43/00, S.8). In idea 43/00, S.20-21 lesen wir: "Zum Reformationstag sei eine Vermißtenmeldung aufgegeben: Wo ist Luthers Kirche geblieben? ... Was ist los mit dieser Institution, die unsere Kultur entscheidend geprägt hat? Jetzt lasse sie sich oft von einer Unkultur prägen." |
